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 Betreff des Beitrags: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Sa 05 Jul, 2008 2:06 
Grusel
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Es ist also wahr...Toto gibt es nicht mehr. Aus und vorbei. Am 5. April hatten sie ihr letztes Konzert und das war es.
Das mir Toto sehr viel bedeutet, sollte wohl jeder hier wissen, ich hab die Seite nicht umsonst nach einem ihrer Alben benannt und E-Gitarre spielen find ich auch nur an, weil ich Steve Lukather schon immer verdammt geil fand. Ich habe nicht umsonst den Willen gehabt alle ihre Songs zu lernen.
Es ist schockierend, schlicht gesagt. Toto waren immer da. Von meinen frühesten Erinnerungen bis jetzt...viele Bands gab es schon nicht mehr als ich sie kennenlernte, viele haben sich aufgelöst. Aber Toto...Toto gab es immer und selbst als sie vorm Ende standen, haben sie doch weiter gemacht, irgendwie und größtenteils sehr geniale Alben mit starker Musik rausgebracht. Sie waren immer da und ihre Musik hat noch zu jedem Computerspiel oder jedem Urlaub gepasst oder einfach sonst immer zu jeder Situation.

Toto war, wie es der Bandname schon auf lateinisch sagt, allumfassend. Sie haben viele Stile gebracht, es gab nichts, was sie nicht konnten und das war wohl der Grund, warum die Musikkritiker sie hassten. Sie waren einfach zu gut. Aber das machte das Fandasein auch so klasse. All die Idioten kannten nur Africa, Hold the Line und Rosanna und man konnte sie schockieren. Vor allem das Kingdom of Desire Album war perfekt dafür geeignet Mr. Green
Aber gut, jetzt haben wir Juli, ein Monat ist vorbei und es sieht immer noch nach dem Ende aus. Alles vorbei.

...and now we're sinking like a stone...
cry

Kingdom of Desire Live
Rosanna
We made it
Melanie
Goin' Home
Hydra Live
Home of the Brave
Straight for the Heart



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Sa 05 Jul, 2008 2:31 
Tümpelteich Joe
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Da geht so eine große Band und es geschieht heimlich still und leise. Irgendwie passt das ja zur Band, dass es nicht so an die große Glocke gehängt wird und es hat Stil, aber schade und enttäuschend und traurig ist das schon, wenn man das dann so erfährt.
Gerade auch weil das letzte Album mir so gut gefallen hat, auch wenn ich Toto nun noch nicht so lange gehört habe. Sad



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Sa 05 Jul, 2008 9:03 
Piece of Cake
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Weiß man eigentlich, weshalb das jetzt so kommen musste? Persönliche Differenzen, zu wenig Freiheiten beim Label, aus Protest gegen Raubkopierer, oder wie ist das?

Schade ist es jedenfalls schon, aber mit so etwas muss man gerade bei Bands mit einer Karriere von 20+ Jahren immer rechnen. Talent hatten sie zumindest, soweit ich das an Hand der Alben, die ich besitze, beurteilen kann, und gefallen hat mir das dann auch. Aber nun ja, viele Bands haben sich nach Jahren doch wieder zusammengefunden und eine Reunion gestartet, und dabei muss das zwischenzeitliche Alter der Bandmitglieder nicht unbedingt ein unüberwindbares Hindernis darstellen, genau wie der Vorsatz, dass man weder gemeinsam auf Tour gehen noch ein neues Album aufnehmen wird. Ich weiß zwar nicht, weshalb Toto sich nun aufgelöst haben, aber die Hoffnung stirbt ja immer noch zuletzt.



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Sa 05 Jul, 2008 11:10 
Nightmare!

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Kleiner Tipp am Rande: Steve Lukather & Band spielen übermorgen im Colos-Saal in Aschaffenburg.

http://www.colos-saal.de/oxid.php/sid/x ... er-&-Band/


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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Sa 05 Jul, 2008 13:52 
Grusel
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Erstmal gesagt: Es ist immer noch erstaunlich, das nichts davon auf der offiziellen Seite der Band steht. Nur auf Steve Lukathers eigener Seite steht das ganze...

triple hat geschrieben:
Weiß man eigentlich, weshalb das jetzt so kommen musste? Persönliche Differenzen, zu wenig Freiheiten beim Label, aus Protest gegen Raubkopierer, oder wie ist das?


Gelesen hab ich da heut einiges. Wie es scheint hat sich Steve Lukather mit dem Management von Toto (FitzgeraldHartleyCo.) verkracht. Die waren ja seit Anbeginn der Band die Manager.
Der andere Grund, der recht plausibel zu klingen scheint ist jener, das es einfach nicht mehr Toto ist, was da auf der Bühne stand. David Paich hate keine Lust mehr, Mike Porcaro ist verletzt (und wohl wesentlich schwerer als es vermeldet wurde) und über den Tod von Jeff Porcaro werden sie wohl auch in 100 Jahren nicht so richtig kommen.

Vielleicht ist Luke aber auch einfach genervt, weil sie zu jeder Tour, zu jedem Konzert immer die gleichen Lieder spielen. Für seine Solokonzerte hat er ja schon angekündigt gehabt, das er Songs von Toto spielt, aber da eher die Sachen die Live so gut wie nie dran kamen.



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Sa 05 Jul, 2008 17:44 
Hard-Boiled
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Gerüchte habe ich darüber schon länger gehört.

Finde ich sehr schade, wieder eine ein sehr, sehr gute Band weniger Sad



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Di 08 Jul, 2008 21:18 
Guybrush
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Auch wenn ich Toto noch nicht lange höre, ist es doch schade. Die Alben die ich habe gefallen mir gut, ebenso wie Minsc gefällt mir das letzte auch sehr gut.

Schon wieder eine klasse Gruppe weniger Sad



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Sa 13 Mär, 2010 23:38 
Grusel
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TOTO gibt es zumindest für einen kurzen Moment wieder. Das ist nun schon seit einigen Tagen bekannt, mittlerweile stehen auch die Termine für Konzerte fest:
09 - Jul - 2010 Friday Clam Burg Clam Austria
10 - Jul - 2010 Saturday Wiesen Lovely Days Festival Austria
11 - Jul - 2010 Sunday Weert Bospop Festival Netherlands
15 - Jul - 2010 Thursday Locarno Moon & Stars, Piazza Grande Switzerland
16 - Jul - 2010 Friday Singen Hohenentwiel Festival Germany
17 - Jul - 2010 Saturday Benediktbeuern Kloster Benediktbeuern Germany
20 - Jul - 2010 Tuesday Copenhagen KB Hall Denmark
wer weiß, ob noch mehr folgt.

Das Lineup der Band ist dabei:
Joseph Williams
Steve Lukather
David Paich
Steve Porcaro
Simon Phillips
Nathan East als Gast am Bass, der mir bislang zwar nichts sagte, aber scheinbar einer der ganz ultimativen Session-Bassisten ist, der schon mit Stevie Wonder, Michael Jackson, Phil Collins (er schrieb am Hit Easy Lover mit), Eric Clapton und zig anderen gearbeitet hat.

Das es diese Reunion gibt, hat natürlich seinen Grund und das der nicht positiv sein kann, kann man sich fast denken.
Mike Porcaro war ja ab 2007 nicht mehr aktiv in der Hand. Anfangs hieß es immer Handverletzung, später Muskelkrankheit und nun hat man endlich gesagt, was Sache ist. Mike hat ALS (Amyotrophic lateral sclerosis) auch bekannt als Lou Gehrig Syndrom. Keine nette Sache, da die Krankheit nicht heilbar ist und 80% der Patienten innerhalb von 3-5 Jahren nach Ausbruch sterben.. cry

In jedem Fall ist das aber nochmal eine Möglichkeit die Band zu sehen und das mit einigen originalen Musikern. Steve Porcaro stand ja schon seit zig Jahren nicht mehr mit TOTO auf der Bühne.



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Mo 15 Mär, 2010 17:16 
Hard-Boiled
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Hm, schade. Nichts für mich in der Nähe dabei.

Aber selbst wenn, das ist genau der Zeitraum wo der Krümmel auf die Welt kommen soll.



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...maybe a return
BeitragVerfasst: Do 23 Mai, 2013 19:37 
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*hochzerr und veränder*

Aktuell gibt es Gerüchte, die von Steve Porcaro so halbwegs bestätigt wurden, wonach es ein neues TOTO Album geben wird:

Steve
May 12, 2013
It seems to be for real.

Link
2014 also...

8O

Aktuell ist Africa auf Platz 1 der Charts in Neuseeland, was ich auch recht witzig finde. Lag wohl an einigen DJs die das Lied dort bekannt machten, ähnlich wie I won't Hold you Back in Europa um 2001 wieder bekannt wurde, als dieser DJ Roger Sanchez daraus mit "Another Chance" einen großen Hit hatte (und danach sofort wieder in die Belanglosigkeit verschwand :ugly: )

Freuen würde es mich auf jeden Fall, man merkt ja auch Live, das die Band, seit Kimball weg ist, wieder mehr Spielfreude hat und es insgesamt wesentlich besser läuft



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Fr 24 Mai, 2013 8:51 
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Das klingt ja mal wirklich gut. :-)



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: So 03 Nov, 2013 0:51 
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Toto sind auch immer noch ganz klasse:

Mit Joe Williams klingen sie besser als 2007 mit Kimball und aktuell ist Williams auch noch viel besser in Form als ganz am Anfang der Reunion.

Sehr interessant ist auch ein Artikel bei dem Steve Lukather jedes Studioalbum kommentiert, wie es dazu kam und was zum Absturz führte

Ich dachte immer und das wurde auch immer angenommen, das Tommy Motolla das Problem war, stellt sich hier raus, das jemand anderes schuld war, das Toto nicht mehr in die Spur fanr nach dem vierten Album.
Ganz fieser Tease mit dem "Die All us boys" version ist besser als die, die auf dem Album erschien" andereseits ist jede Liveversion die ich davon hörte (egal wie mies der bootleg klang, (etwa verona 82) besser und rockiger gewesen als die studiofassung :mrgreen:

Luke hasst zwar Videos aber das All us Boys video ist einfach klasse in trashiger hinsicht:



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Mi 19 Feb, 2014 3:00 
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Simon Phillips hat Toto verlassen auch das war sehr überraschend nach über 20 Jahren (die Zeit vergeht so schnell)
Neuer Schlagzeuger ist Keith Carlock...
He has recorded and/or toured with musicians that include Sting, John Mayer, Steely Dan, James Taylor, Donald Fagen, Walter Becker, Diana Ross, Faith Hill, The Blues Brothers Band, Leni Stern, David Johansen and the Harry Smiths, Richard Bona, Chris Botti, Wayne Krantz, Harry Belafonte, Oz Noy, Clay Aiken, Rascal Flatts, Paula Abdul, and Grover Washington, Jr.
8O
Der ist erst 42 und hat mit....allem gespielt 8O
Das neue Album wird dann wohl mit dem stattfinden...



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Fr 04 Apr, 2014 22:32 
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Nathan East ist auch raus, dafür ist David Hungate zurück 8O
Der hat die Band damals nach dem vierten Album verlassen, weil er das touren nicht mochte. Seitdem hat er vorwiegend als Sessionmusiker gearbeitet. Das ist auf jeden Fall klasse, das er wieder da ist (Fragt sich nur wie lange, er war damals schon der älteste neben Bobby Kimball. Bald 66 Jahre alt.)
Ist nur fraglich, warum sie dann weiterhin Keith Carlock nutzen und nicht Shannon Forrest, der klingt absolut wie eine Reinkarnation von Jeff Porcaro, selber Style, selber Grove, absolut genialer Schlagzeuger mit dem Toto auch während ihrer Aufnahme in die Musicians Hall of Fame spielten.
Keith Carlock dagegen ist eben mehr Steely Dan, mehr Jazz, ähnlich wie Simon Philips ohne dessen Hard Rock vibe (was er ja jetzt nimmer will, Simon ist jetzt voll auf Jazz Rock)

Es kommen demnächst auch neue Remaster der ersten Toto Alben von Rock Candy raus. In den USA gibt es die schon, was ich davon gehört habe, klingt super. Rock Candy macht gute Remaster und gerade Turn Back scheint nun endlich richtig gut zu klingen :D



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Fr 04 Apr, 2014 23:03 
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ShadowAngel hat geschrieben:
Es kommen demnächst auch neue Remaster der ersten Toto Alben von Rock Candy raus. In den USA gibt es die schon, was ich davon gehört habe, klingt super. Rock Candy macht gute Remaster und gerade Turn Back scheint nun endlich richtig gut zu klingen :D


Klingt so, als wäre die Zeit für mich reif, an Toto-Alben aufzustocken. Ein gutes Remaster, das wirklich ernsthafte Verbesserungen mit sich bringt und nicht einfach nach "Praktikant dreht am Lautstärkeregler" klingt, ist immer ein Hochgenuss. :-)

Muss zu meiner Schande einräumen, mit der Band nicht vertraut genug zu sein; im Moment hab' ich hier nur IV und die Live in Amsterdam im Regal stehen - die Kingdom of Desire ist derzeit MIA, zählt also nicht. Was wären denn sonst gute (Studio-)Alben, die für den Einsteiger unentbehrlich sind? Und... auf welchem Album befindet sich eigentlich "Melanie"?



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Sa 05 Apr, 2014 1:56 
Grusel
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triple hat geschrieben:
Muss zu meiner Schande einräumen, mit der Band nicht vertraut genug zu sein; im Moment hab' ich hier nur IV und die Live in Amsterdam im Regal stehen - die Kingdom of Desire ist derzeit MIA, zählt also nicht. Was wären denn sonst gute (Studio-)Alben, die für den Einsteiger unentbehrlich sind? Und... auf welchem Album befindet sich eigentlich "Melanie"?


Toto, das Debütalbum ist Pflicht weil es wirklich das klassische Album ist, das von Hard Rock bis RnB zu Prog alles umfasst (Das RockCandy Remaster hat die Discoversion von Georgy Porgy als Bonus)

Hydra ist mehr Neo-Progressive (Hydra), Hard Rock (White Sister, All us Boys) aber vielleicht von den ersten 4 das Album das man am ehesten nicht braucht, auch wenn ich alle 4 empfehlen würde, weil sie ein insgesamtes Bild über die Band bilden. White Sister gibt es genialer bei Livefiels)

Turn Back profiitiert vom Remaster am meisten denke ichmal (Das war das erste Album das die Band mit nem externen Produzent machte, Geoff Workman war aber bekannt dafür, alle Frequenzen unter 1kHz zu löschen, das Album klingt extrem dünn, ohne Bass) und es ist purer Arena Rock, Hard Rock. Songs wie Gift with a Golden Gun, English Eyes und Goodbye Elenore sind klasse.

IV ist eben das 6 Grammy Album, der Megahit. Tolle Songs, ich hör das in letzter Zeit wieder estaunlich oft.

(Schau mal ob du irgendwo online das Budokan 1982 findest, das gibt es offiziell zu kaufen leider nicht, ist aber ein klasse Konzert mit allen Songs der ersten 4 Alben und selbst wenn die ganze Band stoned ist, spielt sie die Songs besser als im Studio!)

Isolation ist mit Fergie Frederisken und Mike Porcaro in einer neuen Richtung: Mehr Hard Rock wieder, düsterer, mehr 80's New Wave reingemischt. Klasse Album wenn man eben den Sound mag. Ich frag mich immer noch warum das Album kein Erfolg wurde. Endless war klasse, Stranger in Town als erste Single gefolgt von Holyanna (Klavierstück) war sehr merkwürdig von Columbia.

Fahrenheit mag ich gar nicht bis auf 2 Songs. Es hat I'll be over you als Balade, ansonsten ist es sehr ruhiger West Coast Rock mit ausnahme von Don't Stop Me Now, das ein sehr jazziges Instrumental mit Miles Davis ist.

The Seventh One ist genial, auch wenn es wiederum sehr 80er ist. Ich finde es genial, die meisten Totofans finden es genial aber wenn man nicht mit 80er Musik aufgewachsen ist, mag man es vielleicht zu poppig finden.

Mit Remaster würd ich bis hier hin warten wenn du die Alben nicht hast. Gerade The Seventh One klingt auf CD durchschnittlich, die Vinyl klingt wesentlich besser (mehr bass,wärmerer Sound, trotz Überlänge)

KoD ist kein Thema hier, richtig? ;)

Leider nur als Audio CD verfügbar aber das Jeff Porcaro Tribute Concert ist absolut genial. Unzählige geniale Musiker wie Don Henley, Eddie van Halen, Donald Fagen, Boz Scaggs und George Harrison spielen mit Toto. Das ist wirklich ganz großartig, da werden nicht nur Toto songs gespielt sondern auch Songs an denen Toto mitglieder beteiligt waren wie I keep forgettin' und Dirty Laundry.

Tambu ist sehr 90er, sehr RnB, sehr drum-machine (Roland TR-808) hat ein paar nette Songs (Time is the Enemy, I Will Remember (klasse Video dazu), The Road goes on) aber generell...man muss eben wirklich was für "schwarze" Musik übrig haben und eben RnB mit Drum Machines und sowas mögen. The Road goes on funktioniert besser live, auf der Livefields beispielsweise.

XX ist eben eher was für Fans mit unveröffentlichten Songs, Demo Tracks, wobei ich sagen muss das Bands damals wohl Kinder geopfert hätten um solche Songs zu produzieren. Goin' Home, Last Night, Tale of a Man, Love is a Man's World sind stilistisch unterschiedlich und genial.

Mindfields ist lang, hat Licht und Schatten. Tolle Songs wie das Pimk Floydmässige Better World, das hard rockige Selfish, world music wie bei After you've gone, Blues Rock wie High Price of Hate oder Funk Rock bei Cruel. Es ist eine Sammlung unzähliger Stile, mir gefällt nicht alles und wie schon gesagt: Spanish Steps of Rome ist besser als ein Teil der Songs (Last Love, Cruel, Mad About You)

(Tambu und Mindfilds sind von Elliot Scheiner produziert, einer der besten Produzenten der 90er der einen natürlichen, nicht Loudness War-Sound bringt, die Alben klingen absolut großartig)

Through the Looking Glass ist kein Thema. Coveralbum. Sehr schwach, da die Songs teilweise 1:1 nachgespielt sind. While my Guitar gently weeps klingt gut, Watching the Detectives ist eine tolle Parodie auf Elvis Costolle (der Toto hasst) aber sonst ist das schockierend schlecht. Für mich das mieseste Album der Band.

Falling in Between ist fucking awesome. die beste scheibe seit KoD, sehr vielfältig, sehr genial.



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Di 08 Apr, 2014 15:11 
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Verzeih die späte Antwort, aber herzlichen Dank für den ausführlichen Ratgeber! Ich werd' dann mal beizeiten sehen, dass ich meine Sammlung um ein paar allumfassende (geddit?) Alben erweitere. :-)

Bei Falling in Between bereitet mir allerdings die produktionstechnische Seite Sorgen. Zumindest soll das Alben schlecht gemastert und ordentlich laut und undynamisch ausgefallen sein, was sich bei gewissen Musikrichtungen verzeihen lässt, mir in diesem Fall allerdings weit schwerer fällt. Oder gibt's davon mittlerweile auch ein Remaster oder ist geplant, so 'ne Art FiB: The Good Edition?



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Mi 09 Apr, 2014 0:18 
Grusel
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triple hat geschrieben:
Bei Falling in Between bereitet mir allerdings die produktionstechnische Seite Sorgen. Zumindest soll das Alben schlecht gemastert und ordentlich laut und undynamisch ausgefallen sein


Sagt wer? Eigentlich hat das Album generell Anklan gefunden und Steve MacMillan ist nun einer, der wirklich nicht dem Loudness War entspricht.
Eigentlich klingt es nur wesentlich dynamischer als die vorherigen Alben und natürlich "lauter" als die frühen Alben, weil es einfach anders ist und die ersten 8 (bis Past to Present" Alben einfach entweder schlecht produziert (Turn Back) wurden oder mies auf CD übertragen wurden (alles andere) und es klingt natürlich als die vorherigen Alben (Tambu, Mindfields) von Elliot Scheiner, der auf einen natürlichen, ausgewogenewn Klang setze.



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Mi 09 Apr, 2014 10:11 
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ShadowAngel hat geschrieben:
Sagt wer? Eigentlich hat das Album generell Anklan gefunden und Steve MacMillan ist nun einer, der wirklich nicht dem Loudness War entspricht.
Eigentlich klingt es nur wesentlich dynamischer als die vorherigen Alben und natürlich "lauter" als die frühen Alben, weil es einfach anders ist und die ersten 8 (bis Past to Present" Alben einfach entweder schlecht produziert (Turn Back) wurden oder mies auf CD übertragen wurden (alles andere) und es klingt natürlich als die vorherigen Alben (Tambu, Mindfields) von Elliot Scheiner, der auf einen natürlichen, ausgewogenewn Klang setze.


Hmm... kann auch sein, dass ich selber da irgendwas verwechsle. Mir missfällt halt nur der Gedanke, dass eine Band wie Toto evtl. dem Lautheitskrieg zum Opfer gefallen sein könnte. Aber ich hör' mir das mal näher an.



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 Betreff des Beitrags: Re: We used to be on fire...
BeitragVerfasst: Fr 11 Apr, 2014 1:30 
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triple hat geschrieben:
Hmm... kann auch sein, dass ich selber da irgendwas verwechsle. Mir missfällt halt nur der Gedanke, dass eine Band wie Toto evtl. dem Lautheitskrieg zum Opfer gefallen sein könnte. Aber ich hör' mir das mal näher an.


Absolut nicht. Ich hab die CD jetzt bei mir grad laufen. Mein Mischpult ist auf 0 Stellung beim EQ, beim Trim und es ist laut (ich hab Ausschläge bis maximal +10dB in der Anzeige, geht bis +14dB) aber es klingt gut und es klingt vor allem sehr ausgewogen. Das braucht eigentlich keinen EQ um gut zu klingen (AKG K530LTD Kopfhörer, Pioneer DJM 600, Denon DN-1800, mag sein das bei anderem Equipment anders ist, aber bei mir klingt das super)
Es ist definitiv lauter wie gesagt als die vorherigen Alben aber der Sound ist weit entfernt von Loudnesskatastrophen wie Death Magnetic oder Vapor Trails von Rush (wo unlängst ein Remaster rauskam das wirklich super ist)

Wenn ich ein wenig Trim entferne und den EQ reinbringe (etwas mehr höhen, weniger mitten, etwas mehr tiefen, die klassische Badewanne oder "Rock"setting) klingt das Album genial. :mrgreen:



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