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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: Fr 01 Jun, 2007 0:27 
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won-8-seven hat geschrieben:
copkiller ist von body count aus dem jahr 1992 ein versuch von ice t heavy metal zu machen.... chin


Eher war es der Versuch von Ice T bei zwei Gruppen abzukassieren: Hip Hop und Metal bzw. es war ja eher Hard Rock.
Mir geht es ja eher darum, das im Hip Hop sehr gefährlicher Rassismus steckt, der einfach konsequent und fälschlicherweise ignoriert wird. Solche Songs sind das beste Beispiel.

won-8-seven hat geschrieben:
bist einfach nur wütend..... auf diese albernen trottel (bushido und consorten).....


Ich bin nie wütend
Schon gar nicht auf so etwas belangloses wie Hippomusik und die Nullkultur des ganzen...

won-8-seven hat geschrieben:
Lies dir oben geschriebens noch mal genau durch und sage mir das in dieser Äußerung nicht auch ein gewisses Maß an Rassismus mitschwingt....


Eben, das ist es ja was ich meine. Sag was gegen die schwarze oder dunkelhäutige oder stark pigmentierte oder was auch immer der aktuell politisch korrekteste Begriff sein mag Bevölkerung des Planeten und schon ist man Rassist, wogegen eben diese Bevölkerung jederzeit gegen den bösen weißen Mann schimpfen darf und es wird einfach mal so hingenommen. Gibt es dann Widerworte, heißt es entweder Rassist oder "Denk doch mal dran wie die armen, armen Menschen vor 100 Jahren als Sklaven misshandelt wurden".
Ich finde das alles falsch. Einerseits finde ich es falsch, alle paar Jahre einen noch politisch korrekteren Begriff für diese Menschen zu finden (Denn, wie gesagt es sind Menschen und sonst heißts doch auch immer, alle sind gleich. Warum sucht man also doch einen Extra Begriff für die?) und eben andererseits, das man hier mit zweierlei Maß misst und sich eine Partei praktisch alles erlauben darf.


won-8-seven hat geschrieben:
siehst du mein armer schattenengel genau das meine ich ...... chin
das war run dmc.....
public enemy hatte da was mit anthrax


Run DMC, Public Enemy...man darf doch mal was verwechseln Mr. Green

Na gut, aber ist Public Enemy nicht genau das, was ich anprangere? Ein rassistischer Haufen? Sie stecken mit der Nation of Islam zusammen, sie bezeichnen Elvis als Rassisten weil er weißer war und "schwarze Musik" machte (Was würden die erst zu Van Morrison und Rory Galagher sagen? Aber ich wette die beiden kennen die nicht mal), was scheinbar ein Kapitalverbrechen ist. John Wayne ist für die auch ein Rassist und Songtitel wie Swindler's Lust sind ja auch ganz klasse Rolling Eyes



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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: Fr 01 Jun, 2007 1:18 
Hurt me plenty
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Ich ürd sagen jetzt kommen wir mal alle ein bisschen runter, und sehen das ganze objektiv...
UNd ich muss sagen, shadow, du bist da wirklich ziemlich engstirnig, JA; ICH WEIß DASS ES DA IN DER SZENE VIEL SHIT GIBT, aber Hip Hop nur auf den scheiß zu begrenzen is wie Íron Maiden Nach Virtual XI zu beurteilen...nämlich absoluter blödsinn; Ich hab fast das Gefühl du willst nicht die andere seite der MEdallie sehn...
Außerdem gehts weniger darum dich dazuzukriegen Hip Hop zu hören, als viel eher um Objektivität, den genau wie won schon geschrieben hat, Tu nich so als ob Rock das einzig wahre wär, mindestens 50% von dem was insgesamt produziert wird is doch auch hier großteils mist.
Und das is meine MEinung als MEtal-hörer



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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: Fr 01 Jun, 2007 1:41 
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Anti-Dumb Rocker hat geschrieben:
Objektivität

Es gibt keine Objektivität.

siehe dazu:
Thomas Nagel - Die Grenzen der Objektivität
Mr. Green



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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: Fr 01 Jun, 2007 1:57 
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Anti-Dumb Rocker hat geschrieben:
Tu nich so als ob Rock das einzig wahre wär, mindestens 50% von dem was insgesamt produziert wird is doch auch hier großteils mist.


Hab ich das irgendwo behauptet? Hm, nö, kann mich nicht daran erinnern.
Und ich höre genug andere Musikrichtungen von Klassik über Blues zu anständiger Popmusik ist da eigentlich alles dabei. Auch Rn'B, zumindest den alten, heutzutage versteht man unter Rn'B irgendwie nur noch dunkelhäutige Versionen von Britney Spears.

Generell zum Hip Hop: Es wird wohl seinen Grund haben, warum diese Musikrichtung generell einen so abgrundtief schlechten Ruf hat. Diese Musik wird nirgendwo als anspruchsvoll bezeichnet. Im Gegensatz zu Pink Floyd, Led Zeppelin, Bach, Miles Davis oder den Bee Gees wird man sich in 30 Jahren sicher nicht mehr an 50 Cent, 2 Pac oder Public Enemy erinnern, das alles ist Musik mit Verfallsdatum, die sich eben durch lächerliche und politisch falsche Aussagen selbst ins Abseits befördert.

Und auch sonst, wird Hip Hop überall eher abfällig bewertet, außer in der Szene selbst. Wenn es selbst beim Audio Engineer Kurs in der SAE über Hippos geläster wird, weil sie keine Musiker sind, zu dumm sind das Mikro richtig zu halten und es immer heißt "Das schlimmste was euch passieren kann ist ein Hip Hopper im Studio", kommt das wohl kaum von ungefähr, oder?

Auch wenn man nun das Wort Objektiv wieder vergewaltigen will. Objektiv gesehen bietet diese Musik kaum etwas. Wo ist der wirkliche Anspruch? Ich kann da keinen sehen und der Underground zählt da einfach nicht, denn Underground ist einfach eine freundlichere Bezeichnung für "Wir sind zu schlecht um vielen Menschen zu gefallen", es ist einfach so. Denn Mainstream hin oder her, wenn man gute Musik abliefert, wird das eine große Zahl an Menschen zu schätzen wissen, auch ohne MTV & Co.
Das beweißt z.B. der Bluesbereich. Wo wird Blues der Masse präsentiert? Nirgends und trotzdem verkauft sich diese Musik einfach sehr solide (und die Alben eben über viele Jahre hinweg - was beim Mainstream Hip Hop z.B. nicht so ist, das verkauft sich in den ersten 2 Wochen wenn der Medienoutput riesig ist und dann liegt alles wie Blei in den Regalen). Das gleiche beim Jazz. Qualität wird immer den Weg in die Masse finden. Aber ist das so beim Underground Hip Hop? Nö.

Und der Mainstream Hip Hop läuft ganz anders ab, als es beispielsweise beim Rock oder Metal ist. Bei letzteren tingeln die meisten Band erstmal jahrelang durch Clubs und machen sich erstmal einen Namen, egal ob das Iron Maiden, Black Sabbath, Guns n' Roses oder Blind Guardian ist.
Hip Hop ist da wesentlich künstlicher, klar, man kann sich wieder auf den Underground rausreden, aber schon da wird teilweise professionell produziert, weil Musik am PC eben wesentlich einfacher professionell zu erstellen ist als instrumentale Musik und so dann von 0 auf 100 zu starten und groß raus zu kommen, haben nicht zuletzt so grenzenloser Bullshit wie "Grup Tekkan" bewiesen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: Fr 01 Jun, 2007 13:06 
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Hip Hop als Trend abzutun, der in ein paar Jahren wieder verschwunden sein wird, wird wohl nicht funktionieren - dafür existiert er einfach schon viel zu lange. Das Hip Hop musikalisch nicht sehr anspruchsvoll ist, erklärt sich wohl durch die Tatsache, dass es Strassenmusik war. Die Schwarzen im Ghetto hatten nunmal keine sündhaft teuren Instrumente, sondern benützten ein Instrument, dass jedem gegeben ist - die Stimme. Und ich gehe davon aus, dass diese Stimmen gelegentlich auch etwas zu sagen hatten.

Umso schlimmer ist, wofür kommerzieller Hip Hop im Stil von Aggro Berlin heutzutage steht: affiges Proletentum von Leuten in zu grossen Hosen, die die Dummheit der Jugend zur Sanierung ihres Bankkontos ausnutzen, indem sie Strassenweisheiten verbreiten, die sie nur aus schlechten Filmen oder den Videos ihrer US-Kollegen kennen. Leider merken die jugendlichen "Nachwuchs-Gangstas" nicht, dass sie auf eine riesengrosse Marketingmasche der Musikindustrie hereinfallen. Auf diese Sache bezogen hat Shadow Recht: diese Art von Hip Hop wird in ein paar Jahren verschwunden sein. Blicken wir also gelassen aber auch angstvoll in die Zukunft und freuen uns auf den nächsten Hype der Plattenindustrie - sofern sie noch existieren sollte... Mr. Green


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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: Fr 01 Jun, 2007 21:49 
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Despair und anti dumb rocker bringen nun endlich die von mir erhoffte ratio in diese diskussion....

ich bin nicht sicher dieser topic schneit ausserhalb eines ständigen hin und her einem quasi hip und hop :hihi:
in einer schleife gefangen zu sein.... @shadow du unterfütterst weiter deine ressentiments gegen hip hop....
aber es ist definitv ein teil unserer uns umgebenden kultur und wenn du es ändern willst dann hilft nur ändern..... :hihi:
ich hielt dich bei den lokalisten immer für eine intelligente junge frau die sich einfach nur mit der alltäglichen dummheit herumschlagen muss, bitte zerstöre diesen eindruck nicht - sonst lauf ich noch hohl oder sowas....
und toleranz kommt vom lateinischen tolerare - (von *tolus: Last) 1. ertragen, aushalten, erdulden;
manchmal ..... du musst aggro ja nicht kaufen und wenn es keiner kauft verschwindet es..... so funktioniert kapitalismus eben ....

andere sache: gestern war bushido bei kerner
was haltet ihr von dem was er da so ausgespukt hat ?



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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: Sa 02 Jun, 2007 9:38 
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nivht lustig, wenn auch irgendwo ein bisschen aufschlussreich, dfass die ganzen leutchen aus der szene wenn sie nich grad am rappen sind auf einmal auf tiefsinn machen...



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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: Sa 02 Jun, 2007 19:10 
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Was eben daran liegt, das der gesamte Mainstream Hip Hop nichts weiter als Fake ist. Da werden Figuren erschaffen (Wie ich es schon weiter oben mit Wrestling verglichen hab). Irgendwelche Menschen nehmen sich einen Künstlernamen an und erschaffen einen völlig neuen Chararkter.

Das wurde doch schon oft genug gezeigt, das Rapper generell eine Scheinwelt um sich rum aufbauen, wo sie ausm Ghetto kommen, jeden Tag ums Überleben kämpfen, Drogen dealen und eben nur deshalb überleben weil sie die voll krassen Pimps sind. Was immer und immer wieder als absoluter Bullshit aufgezeigt wurden. Die meisten kommen aus ganz normalen Familien auch im bösen Ghettoland USA und es geht ihnen immer nur darum möglichst viel Geld zu machen und in den Medien zu sein, weshalb das ganze Hip Hop Business absoluter Fake ist.

Klar, das sie dann bei solchen Sendungen ganz schnell den zivilisierten normalen Menschen zeigen können. Glaubt ihr wirklich das Bushido der klischeehafte Ausländer ist, der nur Ärger macht? Das Sido ein Volltrottel ist der nichts zu Stande bringt? Da stehen große Musiklabel dahinter, die eben wissen, das man durch solche "Von der Strasse zum Star"-Charakteren gerade bei jüngeren (ausländischen) Jugendlichen mächtig Eindruck schinden kann und sie deshalb zu ihren Vorbildern werden. Nur so, kann man Geld machen. Nur deshalb ist z.B. auch Scarface das "Vorbild" der Hip Hop Szene, weil der Film doch auch das zeigt: Von der Strasse zum Reichtum (Das Scarface etwas gänzlich anderes aufzeigen will, nämlich das sich Verbrechen nicht lohnt und man ganz schnell vom hohen Ross fallen kann wird ja eh immer und überall ignoriert)


Despair hat geschrieben:
Hip Hop als Trend abzutun, der in ein paar Jahren wieder verschwunden sein wird, wird wohl nicht funktionieren - dafür existiert er einfach schon viel zu lange.


Doch Hip Hop ist schon derzeit der Trend. Zumindest hierzulande. Denn vor 10 Jahren war Hip Hop eher am Rande präsent, da lief ja noch in MTV eher Headbanger's Ball.
Aber seit ein paar Jahren wird voll auf Hip Hop gesteuert, eben weil es von heute auf morgen zum Trend wurde.
Gab es früher schon Def Jam Vendetta? Nö. Gab es damals schon GTA mit einem schwarzen Hauptcharakter der auf Hippo machte? Nö. Gab es damals Spiele rund um die "Stars" der Rapszene (Als Beispiel sei mal 50cents Schrottspiel Bulletproof genannt), Ride and Die, Fear and Respect? Nö. Gab es damals Spiele welche die "Hip Hop Kultur" hervor zerrten wie Mark Ecko's Getting up? Nö. Hat sich damal irgendwer einen Dreck um Snoop Dog gescherrt? Nö. Aber plötzlich nimmt man Notiz von ihm, von seinem lächerlich klischeehaften Leben, seinen peinlichen Pornos und was weiß ich.
Allein da sieht man ja mal, das sich diese Richtung in den letzten Jahren zum absoluten Hype entwickelt hat.
Und gab es früher in München so viele Location die auf "Black Night" machten? Nicht wirklich.
Die nur mit Hip Hop zum Erfolg kamen? Das ganze Klamottengehabe? Der ganze Bling Bling Bullshit? "Ich komm von der Strasse und bin der krasse Gangster" gab es früher auch nicht.

Das sich Hip Hop in den USA schon immer gut verkauft hat, liegt an der schwarzen Bevölkerung, die dort ja nun wirklich nicht gerade wenig ist und das eben unterstützen, weil es "ihr volk" ist.
Aber sonstwo? In den meisten anderen Ländern ist das erst seit ein paar Jahren so. Deshalb eben ein reiner Trend, der kommerziell bis aufs letzte ausgeschlachtet wird. Warum die Augen davor verschließen und so tun als wäre alles geil und so wie immer? Ist Deutschland nur noch von "Ich find alles geil"-Pussies bevölkert?



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BeitragVerfasst: Sa 02 Jun, 2007 20:51 
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ShadowAngel hat geschrieben:
Doch Hip Hop ist schon derzeit der Trend. Zumindest hierzulande...


Unbestritten. Der Kommerz-Hip Hop von Sido, 50 Cent & Co. Ich meinte eher die komplette Szene, die ja schon seit Ende der 70er existiert. Ich denke doch, dass es noch massenhaft Underground-Acts gibt, die Ghetto-Plattitüden aussen vor lassen und ihre Texte lieber mit sinnvollem Inhalt füllen. Aber ich kenn' mich da nicht wirklich aus...

Bei der Rockmusik war und ist es doch auch nicht anders: alle möglichen Spielarten waren ein paar Jahre lang Trend, vom Glam über den Stadionrock zum Grunge bis hin zum Nu Metal. Zum Schluss bleiben 5-10 gute Bands übrig, die Trittbrettfahrer verschwinden und der nächste Hype beginnt. Der Basis hat's aber nie wirklich geschadet - die war und ist immer da. Mr. Green

Hm, meine bevorzugten Sparten Doom und Progmetal waren noch nie wirklich "in"... Rolling Eyes


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BeitragVerfasst: Sa 02 Jun, 2007 21:01 
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Despair hat geschrieben:
Unbestritten. Der Kommerz-Hip Hop von Sido, 50 Cent & Co. Ich meinte eher die komplette Szene, die ja schon seit Ende der 70er existiert. Ich denke doch, dass es noch massenhaft Underground-Acts gibt, die Ghetto-Plattitüden aussen vor lassen und ihre Texte lieber mit sinnvollem Inhalt füllen. Aber ich kenn' mich da nicht wirklich aus...


Darum geht es mir ja.
Klar, kann man sich immer auf einen möglichen Underground rausrenden. Nur ist es nicht so, das immer das besser ist was nicht die Masse kennt? Das ist ein gern genommenes Argument "Niemand kennt es, also ist es gut", weil Mainstream ist immer und generell Müll (Wirklich?!)
Aber das, was ich bislang aus dem "Underground" so hörte, war auch Müll, Für alle die bei Lokalisten sind: Da wird oft genug für "Underground Hip Hop" Werbung gemacht, da gibt es so asoziale Gruppe 15-16jähriger Albaner. Das ist Underground Hip Hop, aber mit den gleichen Texten wie sie von Aggro und Bushido kommen (nur noch wesentlich peinlicher und mieser gemacht). Man kann sich nicht immer alles mit Underground schönreden!

Despair hat geschrieben:
Hm, meine bevorzugten Sparten Doom und Progmetal waren noch nie wirklich "in"... Rolling Eyes


Zumindest beim Prog kann man da Jein sagen. In den 70ern gab es ein großes Publikum für Prog. Nur die Medien und ihre Kritiker haben diese Musiksparte immer schlecht gemacht (Ich sag nur "Genesnooze" weil laut einem ich glaub Rolling Stone Kritiker das Publikum bei Peter Gabriels Genesis ja eh immer sofort einschläft) aber die meisten Bands von Pink Floyd über Jethro Tull zu ELP hatten da schon recht große Erfolge. An sich sogar ein gutes Beispiel, das Mainstream nicht immer nur aus Belanglosigkeiten und Müll bestehen muss.



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BeitragVerfasst: Sa 02 Jun, 2007 22:21 
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obwohl ich zwar jetzt meine verbannung vom kingdom riskiere muss ich, etwas heretisch wie ich halt so bin, hier einen link veröffentlichen bei dem euch garantiert genau so schlecht wird wie mir gerade.....

http://images.lokalisten.de/press/Audij ... ensong.mp3

der lokalisten hip 2 hop song echt grottig....
ich greife lieber wieder gleich zu meinem 2003er rotwein.....
auf den schreck mach ich gleich noch ne pulle auf aber nun den 85er bordeaux !

@shadowangel ich verstehe dich letztendlich shadow aber du musst mich auch verstehen du kannst nicht eine ganze kultur verdammen weil in diesem land der bodensatz der gesellschaft meint ich wiederhole es lediglich glaubt dieser kultur anzugehören !

das dilemma ist das diese kleinen wichser diese vor-mcdonalds-rumhänger kratler hiphop nie verstanden haben und nie verstehen werden bushido und ko ist für hiphop was nationalsozialismus für die poltikwissenschaften war der schlimmste auswuchs der weitab von aller ratio ist......



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BeitragVerfasst: Sa 02 Jun, 2007 23:09 
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won-8-seven hat geschrieben:
das dilemma ist das diese kleinen wichser diese vor-mcdonalds-rumhänger kratler hiphop nie verstanden haben und nie verstehen werden bushido und ko ist für hiphop was nationalsozialismus für die poltikwissenschaften war der schlimmste auswuchs der weitab von aller ratio ist......


Das Dillemma ist eher, das die Hippos diese, nennen wir es Subkultur ihrer "Kultur" selbst verneinen und auf Teufel komm raus, wollen das man es nicht als Hip Hop ansieht, obwohl es genau das ist.
Egal ob Sido, Bushido, Eko oder 2 Pac, Dr. Dre, NWA & Co. all das ist Hip Hop. All das, macht diese "Kultur" aus nur weil 2/3 davon billigster Bullshit sind, hat man nicht das Recht zu sagen "Nööööö das ist nicht Hip Hop, das ist was anderes".

Das wär das gleiche wie wenn Metaller ankommen und sagen "Nö Burzum ist kein Metal" oder "Neeee du kannst Manowar doch nicht zu Metal zählen, das sind peinliche Idioten"
Das geht einfach nicht. Man kann nur die Szene als ganz nehmen und Hip Hop besteht zu 2/3 eben nur aus dieser ganzen Gangster, Pimp und Drogenscheisse mit geformten Charakteren und gefälschten Storylines.
Egal ob nun der "hochintellektuelle Hip Hopper, der nur Franzosenkram hört" das akzeptieren mag oder nicht.



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BeitragVerfasst: So 03 Jun, 2007 10:55 
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ShadowAngel hat geschrieben:
Das ist ein gern genommenes Argument "Niemand kennt es, also ist es gut", weil Mainstream ist immer und generell Müll (Wirklich?!)
Aber das, was ich bislang aus dem "Underground" so hörte, war auch Müll, Für alle die bei Lokalisten sind: Da wird oft genug für "Underground Hip Hop" Werbung gemacht, da gibt es so asoziale Gruppe 15-16jähriger Albaner. Das ist Underground Hip Hop, aber mit den gleichen Texten wie sie von Aggro und Bushido kommen (nur noch wesentlich peinlicher und mieser gemacht). Man kann sich nicht immer alles mit Underground schönreden!


Bitte nicht meine Aussagen verdrehen: ich habe nicht behauptet, dass Undergroundmusik generell gut und Mainstreammucke generell schlecht wäre. Ich sagte lediglich, dass es im Underground garantiert genügend Hip Hop mit Aussage gibt, den weder du noch ich kennen. Halbwüchsige Selbstdarsteller, die bei irgendwelchen Lokalisten rumturnen, mal ausgenommen.
Da ich aber keinen Hip Hop höre, ist mir deren Underground reichlich egal. Befassen wir uns lieber wieder mit den nervigen MTViva-Hoppern, das macht mehr Spass. Mr. Green

ShadowAngel hat geschrieben:
Zumindest beim Prog kann man da Jein sagen. In den 70ern gab es ein großes Publikum für Prog. Nur die Medien und ihre Kritiker haben diese Musiksparte immer schlecht gemacht (Ich sag nur "Genesnooze" weil laut einem ich glaub Rolling Stone Kritiker das Publikum bei Peter Gabriels Genesis ja eh immer sofort einschläft) aber die meisten Bands von Pink Floyd über Jethro Tull zu ELP hatten da schon recht große Erfolge. An sich sogar ein gutes Beispiel, das Mainstream nicht immer nur aus Belanglosigkeiten und Müll bestehen muss.


Ich meinte eher den Progmetal, Progrock ist ja verhältnismässig leicht konsumierbar. Im Progmetal fallen mir spontan höchstens Dream Theater ein, die eine grössere Fanbase haben. Bands wie Threshold, Psychotic Waltz oder Sieges Even krebs(t)en erfolgstechnisch irgendwie immer auf dem selben Niveau herum. Schade eigentlich...


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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: So 03 Jun, 2007 15:06 
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Despair hat geschrieben:
Bitte nicht meine Aussagen verdrehen:


Ich hab damit ja auch nicht explizit dich gemeint. Es war mehr eine allgemeine Aussage, weil es beim Hip Hop IMMER heißt, das Underground das einzig wahre ist und da alles ganz toll und anspruchsvoll ist. Was eben dämlich ist, weil auch die Lokalistenrumturnkiddies sind eben der Definition nach Underground Mr. Green

Despair hat geschrieben:
Ich meinte eher den Progmetal, Progrock ist ja verhältnismässig leicht konsumierbar.


Naja, bei King Crimson, Yes oder

Despair hat geschrieben:
Im Progmetal fallen mir spontan höchstens Dream Theater ein, die eine grössere Fanbase haben.


Queensryche, Tool, Savatage, Pain of Salvation, Opeth, Symphony X sind noch große und bekannte Bands aus dem Progmetal (oder zumindest ein paar solcher Alben abgeliefert haben) die auch größere Erfolge haben und auch auf normalen Metalfestivals auftreten und seit 1999 gibt es ja z.B. auch die ProgPower Festivals in Europa, UK und USA. Die europäische Fassung ist auch eine 3 Tage Veranstaltung, also nichts wirklich kleines und da treten Bands auf von denen ich auch nie zuvor was gehört habe



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 Betreff des Beitrags: Re: Hi*-Ho* (zensiert)
BeitragVerfasst: So 03 Jun, 2007 16:30 
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ShadowAngel hat geschrieben:
Das Dillemma ist eher, das die Hippos diese, nennen wir es Subkultur ihrer "Kultur" selbst verneinen und auf Teufel komm raus, wollen das man es nicht als Hip Hop ansieht, obwohl es genau das ist.
Egal ob Sido, Bushido, Eko oder 2 Pac, Dr. Dre, NWA & Co. all das ist Hip Hop. All das, macht diese "Kultur" aus nur weil 2/3 davon billigster Bullshit sind, hat man nicht das Recht zu sagen "Nööööö das ist nicht Hip Hop, das ist was anderes".


wer macht das ? ich ne das habe ich nicht behauptet das sind ausbeuter diverser hiphop klischees die leute wie du mit ihrer wie soll ich formulieren, mangelnden offenheit, noch forcieren..... du stellst dich hin und sagst ohne wirklich über die ursprünge des hip hop bescheid zu wissen hin und wetterst vom aller feinsten los..... das ist ein verhalten das bei leuten die sehen wie du lebst was für ein auto du fährst und in was für einem haus du wohnst eine, wie soll ich sagen, abwehrreaktion verursacht..... wenn du hingehst und sagst bushido und consorten sind scheiße (was sie ja zweifellos sind) dann denken die dummen kiddies: "ja, genau die sagen das genau diese leute mit ihren dicken schlitten und dicken villen..... und ich hier in der gosse habe nur meine stereotypen..... die lebe ich jetzt aus...... und konsumiere das was genau und auch nur diese sterotypen darstellt...." weil diese typen ihnen vorgauckeln sie würden sie und ihre ängste verstehen..... und soie wären vom gleichen schlage....

das war jetzt ein sehr spezifisches beispiel auf dich bezogen aber denke dir das mal in einem gesamtgesellschaftlichen zusammenhang .... wenn du aber hingehst und sagst ja ok merkwürdige nuance des hiphop, habt ihr vergessen worum es eigentlich geht das gängsta und machismo totaler quatsch sind das diese art zu leben quatsch ist und nichts mit der ursprünglichen idee zu tun hat...... das diese art zu leben nur zerstörung bringt .....
eine ganze generation ohne chancen auf ausreichende bildung, mit rtl und germany's next topmodel, deurschland sucht den superstar, wenn du sie fragst was sie werden wollen sagen sie millionär oder popstar oder berühmt..... und dann kommen solche vorbilder und sagen ihnen es ist ok ein machoschwein zu sein und so wie du bist bist du ok....
bleib stehen, bleib liegen, zieh noch mal durch und dann reich den joint weiter....

wir bauen uns gerade unseren eigenen terrorismus weil wir eine ganze generation an der teilhabe und unserer gesellschaft ausschließen.... (siehe Frankreich, das ist eine verdammte Bedrohung schlimmer als alle aktuellen Gefahren) und die beliebtheit dieser "gangsta" rapper typen ist nur ein symptom eines gesellschaftlichen verfallsprozesses, das geht ein bisschen über die bedeutungslosigkeit deiner ressentiments hinaus ! du meckerst an einem symptom herum..... sei offen und durchblicke endlich das eigentliche problem..... hiphop war eine lösung aus dem elend der unruhen von watts und harlem, aus den drogen eine ausdrucksform eine kunst die sagt wenn ihr schon kämpft dann um den ruhm auf der tanzfläche oder den ruhm das beste bild gemalt zu haben oder der bester rapper oder dj zu sein ! hiphop ist im ursprünglichen sinne eine positive gegenbewegung zu einem gesellschaftlichen diskurs der zerstörung in die ghettos der us-amerikanischen großstädte brachte.....

Azad und cool savas machen zum beispiel, unheimlich positive texte, also heute... früher nicht, aber das sollte der ansatz sein .... check mal von cool savas "der beste tag deines lebens".......

du kannst mich überraschen und das was ich o.g. habe lesen und verstehen oder weiter die sichtlinie unterhalb deines tellerrandes halten..... unter dem goldrand..... :teufel:

nachtrag:
ich wäre wirklich überrascht .... nein ich wäre sogar begeistert.... per me caeci vident.... ja ja



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BeitragVerfasst: Di 05 Jun, 2007 8:35 
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Das schweigen spricht für sich.....
Thread kann nun geschlossen werden.....
Es gibt dazu nichts mehr zu sagen....



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BeitragVerfasst: Di 05 Jun, 2007 10:54 
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won-8-seven hat geschrieben:
Thread kann nun geschlossen werden.....
Es gibt dazu nichts mehr zu sagen....

Er kann auch einfach aufbleiben für den Fall, dass irgendjemand doch noch was dazu sagen möchte. Selbst wenn nicht, gibt es keinen Grund, das hier zu schließen, stört ja keinen.



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