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 Betreff des Beitrags: Sind Deutsche Fußballmannschaften zu schlecht?
BeitragVerfasst: Do 10 Apr, 2008 16:05 
Tümpelteich Joe
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Natürlich wurde diese Diskussion schon öfter geführt. Trotzdem komme ich darauf, weil ich gestern Barcelona gegen Schalke gesehen habe.
Schalke hatte so die erste halbe Stunde ein deutliches Übergewicht und auch wenige klare Möglichkeiten, die ungenutzt blieben. Am Ende kam es wie es kommen muss, in der zweiten Halbzeit war Barca clever und Schalke entweder schon am Ende der Kondition. der wirkliche Wille hat gefehölt, wenn man das mal vergleicht mit anderen Mannschaften, z. B. aus England oder Spanien die oft bis zum letzten kämpfen und mit Glück so ein Spiel noch drehen.

Schalke hat mich gestern völlig enttäuscht. Gegen verunsicherte Spieler des CF Barcelona, die teilweise vom eigenen Publikum ausgepfiffen wurden, hatte man nicht den Hauch einer Chance.

Leverkusen blamiert sich völlig im Hinspiel gegen st. Petersburg, Werder Bremen schafft es nichtaus 43 Chancen 2 Tore zu machen (in der letzten Runde), auch in dem Spiel gab es kaum Zweifel, dass werder ausscheidet.

Und nach den Spielen, wie gestern, wird alles schön geredet. Vom Quäntchen Glück, das fehle ist da die Rede. Davon, dass man hoch erhobenen Hauptes zurück fahren kann, weil man alles versucht hat und die Mannschaft es geschafft hat "sogar gegen Barca" Chancen herauszuspielen.

Allein dieser Satz spricht schon Bände, wo sind die Deutschen Mannschaften, die bis zuletzt kämpfen, mit allem versuchen solche Spiele zu drehen, Wunder möglich zu machen? Am ehesten sehe ich das noch bei Bremen, aber das war es auch schon...

Fußball mit deutschen Mannschaften macht kein Spaß mehr, ich freue mich schon sehr auf manchester United gegen Barcelona in der nächsten Runde, mal sehen wie sich mein PES 2006-Team da schlägt. Mr. Green



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 Betreff des Beitrags: Re: Sind Deutsche Fußballmannschaften zu schlecht?
BeitragVerfasst: Do 10 Apr, 2008 20:20 
Grusel
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Ja sie sind zu schlecht, bzw. im europäischen Vergleich allenfalls Durchschnitt. Man sieht es doch in der Bundesliga. Bremen, Leverkusen und alle "Topfavoriten" stolpern regelmäßig über die "kleinen". Auch die "großen" Bauern verlieren gegen Cottbus, ein Wald- und Wiesenverein der keine Gefahr darstellen DARF.
Klar kann man sagen "hey, ist doch toll, wenn es Überraschungen gibt und auch die kleinen gewinnen".
Da muss ich sagen: Nein, denn spätestens in den europäischen Pokalen zeigt sich, das es den kleinen Vereinen schonmal am Geld fehlt.
Geld regiert die Welt. Geld kauft gute Spieler. Gute Spieler schießen Tore. Tore bringen den Sieg.
England ist derzeit die stärkste europäische Liga, man muss nur in die Champions League schauen. Trotzdem ist England nicht bei der WM. Warum? Weil die Clubteams die besten Ausländer kaufen und darüber Erfolge erzielen.
Warum haben die Erfolg? Weil nicht nur Chelsea mittlerweile in der Hand eins Milliardärs ist, der kräftig Geld reinsteckt.
Andere Vereine wie Manchester sind einfach so reich, weil sie intelligent wirtschaften und ein bekannter Name sind.
Würde man eher ein Trikot von Manchester United oder Hertha BSC Berlin kaufen? Eher Manchester würde ich sagen, schon allein weil das nach Tradition, großen Erfolgen und Siegen klingt. Berlin dagegen...

Vielleicht ist es auch so, das man in Deutschland einfach den Anschluss verpasst hat. Andere Ligen expandieren ins Ausland, werden auch dort bekannt. Manchester, Real Madrid, AC Mailand. Diese Vereine kennt man in der ganzen Welt. Welche deutschen Teams kennt man irgendwo in Sibirien? Allenfalls die roten. Ich wette das 1860 selbst im Ausland bekannter ist, als so mancher Erstligist (wie Bielefeld, Cottbus oder Hannover) und sei es nur, weil 60 eben Medienunterstützung z.B. in China damals dank Shao hatte.
Da fehlt es einfach daran. In Deutschland wurschtelt man rum und sagt "Tradition über alles", aber das man damit keinen Blumentopf mehr holt ist klar. Das man aber auch nicht völlig übertreiben muss und von heut auf morgen ins 21. Jahrhundert springen, hat die DEL beim Eishockey gezeigt. Da wollte man sowas wie die "deutsche NHL" aufziehen und ist bis heute kläglich gescheitert.

Trotzdem sollte man vielleicht auch im deutschen Fußball etwas moderner werden. 1964 ist längt vorbei



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 Betreff des Beitrags: Re: Sind Deutsche Fußballmannschaften zu schlecht?
BeitragVerfasst: Fr 11 Apr, 2008 13:24 
Tümpelteich Joe
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ShadowAngel hat geschrieben:
Ja sie sind zu schlecht, bzw. im europäischen Vergleich allenfalls Durchschnitt. Man sieht es doch in der Bundesliga. Bremen, Leverkusen und alle "Topfavoriten" stolpern regelmäßig über die "kleinen". Auch die "großen" Bauern verlieren gegen Cottbus, ein Wald- und Wiesenverein der keine Gefahr darstellen DARF.
Klar kann man sagen "hey, ist doch toll, wenn es Überraschungen gibt und auch die kleinen gewinnen".

Leverkusen war nun nicht unbedingt Topfavorit, die sind eher doch recht überraschend so gut gewesen. Leider muss man sagen, dass - von sporadischen Ausnahmen wie den VFB Stuttgart abgesehen - außer Werder Bremen da niemand ist, die wirklich auf lange Sicht den Bayern Paroli bieten können. Dieses Jahr hatten sie wirklich extremes Verletzungspech, erstaunlich nur, dass die Krise erst da ist, wo die meisten wieder Fit sind. Hauptproblem ist der Sturm, die vergeigen ja pro Spiel mehr Chancen als andere Mannschaften in einem Monat haben. Und wo ist der HSV, Stuttgart? Für so genannte Spitzenmannschaften war das mehr als peinlich, auch Schalke, die in 10 CL - Spielen 7(!) mal kein Tor schaffen.
Überraschungen darf es schon geben, aber eben MAL und nicht permanent. Um mal die EAV zu zitieren "Der Maßstab aller Dinge ist und bleibt das Mittelmaß" - und genau das trifft auf die Bundesliga zu. Sportschau, DSF-Doppelpass und ähnliches verkommt fast zur Propaganda des Schönredens. Man kann und will das nicht mehr hören oder sehen, seit Jahren die selben Spielabläufe und wenn Bayern den UEFA Cup gewinnt ist das eher kein Erfolg, sondern eher das Mindeste was man von dieser Mannschaft erwarten MUSS, alles andere eine peinliche Blamage. Denn praktisch sind sie ja mit einem BMW bei der Tour de France gestartet. :hihi:
ShadowAngel hat geschrieben:
England ist derzeit die stärkste europäische Liga, man muss nur in die Champions League schauen. Trotzdem ist England nicht bei der WM. Warum? Weil die Clubteams die besten Ausländer kaufen und darüber Erfolge erzielen.
Warum haben die Erfolg? Weil nicht nur Chelsea mittlerweile in der Hand eins Milliardärs ist, der kräftig Geld reinsteckt.
Andere Vereine wie Manchester sind einfach so reich, weil sie intelligent wirtschaften und ein bekannter Name sind.
Würde man eher ein Trikot von Manchester United oder Hertha BSC Berlin kaufen? Eher Manchester würde ich sagen, schon allein weil das nach Tradition, großen Erfolgen und Siegen klingt. Berlin dagegen...

Teams wie Manchester United oder Liverpool sind seit Jahren etabliert. Auch wenn in diesen Mannschaften viele Nicht-Engländer spielen, verstehe ich eigentlich trotzdem nicht, warum sie nicht bei der EM dabei sind. Denn gute englische Spieler gibt es doch, vermutlich ist das eher eine Frage des Trainers/Teamchefs das auch mal nutzbar zu machen. Ich denke mit einem ähnlichen auf ein großes Turnier ausgelegtes Konzept wie bei Klinsmann könnten die locker bei der EM dabei sein, es kann doch nicht wahr sein, dass Teams wie die Türkei dabei sind und England nicht. Owen, Rooney, Scholes, Lampard, Gerrard uvm - abgesehen vom Torwart sind die doch auf allen Positionen recht gut besetzt...

Und gerade Manchester ist ja ein Beweis für Kontinuität, Alex Ferguson war schon Trainer da als ich noch den Championship Manager am Amiga gespielt habe, Spieler wie Ryan Giggs bleiben ewig bei ihren Vereinen. Dazu gezielte Verstärkungen durch ausländische Top Stars - und schon ist ManU seit Jahrzehnten erfolgreich.
Teams wie Real Madrid oder Barcelona oder Mailand oder auch Juve sind alles nach wie vor große Namen, auch Tradition. Immerhin ist der Bundesliga so ein Absturz wie dem niederländischen oder französischen Fußball erspart geblieben, trotzdem muss sich was tun. Müssen ja nicht immer deutsche Teams ins Finale kommen, aber zumindest sollten mannschaften wie Schalke wnigstens eine CHANCE haben gegen Barcelona und nicht so untergehen wie am Mittwoch.

ShadowAngel hat geschrieben:
Trotzdem sollte man vielleicht auch im deutschen Fußball etwas moderner werden. 1964 ist längt vorbei

Auf jeden Fall sollte sich etwas tun, angefangen bei Torkamera über einen Extraschiedsrichter bei wenigen strittigen Entscheidungen (ich fand da den Vorschlag von Markus Merk gar nicht schlecht, nach dem jeder Trainer drei Mal die Chance hat pro Spiel, bestimmte Situationen mal genauer ansehen zu lassen). Man muss das ja nicht bis in die tiefsten Jugendbereiche machen, aber eben in den neuen drei Bundesligen, auf jeden Fall aber in den ersten beiden und bei internationalen Spielen.

und die Mannschaften müssen eben einen Kompromiss finden zwischen Tradition, Stehplatzfans, GmbHs, Aktienkursen und neueren Strukturen. Nicht alles alte war schlecht, aber eben auch nicht alles neue ist schlecht, nur weil es neu ist.



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 Betreff des Beitrags: Re: Sind Deutsche Fußballmannschaften zu schlecht?
BeitragVerfasst: Fr 11 Jul, 2008 14:49 
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ShadowAngel hat geschrieben:
Ja sie sind zu schlecht, bzw. im europäischen Vergleich allenfalls Durchschnitt. Man sieht es doch in der Bundesliga. Bremen, Leverkusen und alle "Topfavoriten" stolpern regelmäßig über die "kleinen". Auch die "großen" Bauern verlieren gegen Cottbus, ein Wald- und Wiesenverein der keine Gefahr darstellen DARF.
Klar kann man sagen "hey, ist doch toll, wenn es Überraschungen gibt und auch die kleinen gewinnen".
Da muss ich sagen: Nein, denn spätestens in den europäischen Pokalen zeigt sich, das es den kleinen Vereinen schonmal am Geld fehlt.
Geld regiert die Welt. Geld kauft gute Spieler. Gute Spieler schießen Tore. Tore bringen den Sieg.
England ist derzeit die stärkste europäische Liga, man muss nur in die Champions League schauen. Trotzdem ist England nicht bei der WM. Warum? Weil die Clubteams die besten Ausländer kaufen und darüber Erfolge erzielen.
Warum haben die Erfolg? Weil nicht nur Chelsea mittlerweile in der Hand eins Milliardärs ist, der kräftig Geld reinsteckt.
Andere Vereine wie Manchester sind einfach so reich, weil sie intelligent wirtschaften und ein bekannter Name sind.
Würde man eher ein Trikot von Manchester United oder Hertha BSC Berlin kaufen? Eher Manchester würde ich sagen, schon allein weil das nach Tradition, großen Erfolgen und Siegen klingt. Berlin dagegen...

Vielleicht ist es auch so, das man in Deutschland einfach den Anschluss verpasst hat. Andere Ligen expandieren ins Ausland, werden auch dort bekannt. Manchester, Real Madrid, AC Mailand. Diese Vereine kennt man in der ganzen Welt. Welche deutschen Teams kennt man irgendwo in Sibirien? Allenfalls die roten. Ich wette das 1860 selbst im Ausland bekannter ist, als so mancher Erstligist (wie Bielefeld, Cottbus oder Hannover) und sei es nur, weil 60 eben Medienunterstützung z.B. in China damals dank Shao hatte.
Da fehlt es einfach daran. In Deutschland wurschtelt man rum und sagt "Tradition über alles", aber das man damit keinen Blumentopf mehr holt ist klar. Das man aber auch nicht völlig übertreiben muss und von heut auf morgen ins 21. Jahrhundert springen, hat die DEL beim Eishockey gezeigt. Da wollte man sowas wie die "deutsche NHL" aufziehen und ist bis heute kläglich gescheitert.

Trotzdem sollte man vielleicht auch im deutschen Fußball etwas moderner werden. 1964 ist längt vorbei


Das mit der Modernität stimmt auf jeden Fall. Die taktische und technische Schulung muss stark verbessert werden.
Wie meinte bei der EM Mehmet Scholl? Die spanischen Mittelfeldkünstler sind deshalb so gut, weil in deren Ausbildung nicht an den Schwächen gearbeitet wird sondern an den Stärken. Ist natürlich etwas pauschalisiert, aber schon ein Satz, über den man mal nachdenken sollte.

Was das Thema Geld angeht, muss man das ganze aber etwas diffenrenzierter betrachten.
Richtig ist, dass andere Ligen unter anderem deshalb mehr Erfolg haben als wir, weil sie größere Summen in die Hand nehmen können um Spieler zu kaufen oder Spieler mit guten Gehältern zu locken.
Die Ursachen dafür liegen aber nur teilweise beim Außen-Vermarktungskonzept der deutschen Mannschaften. Sicher hat man ein bisschen geschlafen, die Marke Bundesliga nach außen zu tragen. Bayern hat es noch am besten hinbekommen, aber ein Traditionsverein wie der HSV mit klangvollem Namen oder auch andere konnten den guten Ruf des deutschen Fußballs, der vor allem auf den Erfolgen der 70er und 80 beruht, kaum in bare Münze im Ausland absetzen, vergleicht man es beispielsweise mit ManUs Zirkustourneen durch die halbe Welt.

Der viel entscheidendere Punkt ist aber, dass die Spitzenligen national lukrativere TV-Verträge besitzen. Das Zaubewort heiß Bezahlfernsehen, und die englische Premierleague erhält dadurch zum Beispiel eine Milliarde Euro und mehr, wir hier glaub ich nicht mal die Hälfte davon. Auch die Italiener, Franzosen und Spanier haben Systeme, bei denen du für das Zuschauen zur Kasse gebeten wirst. Im europäischen Spitzenfußball sind die Deutschen die einzigen, bei denen der Fernsehzuschauer noch echte Macht hat. Wenn hier Premiere mal wieder exklusiv-Rechte für die Bundesliga erwerben möchte, geht ein Aufschrei durch die Republik und ARD kratzt die letzten Rundfunkgebühren zusammen, um mithalten zu können. Und das ist eben einzigartig im Vergleich zum Rest. Und das kann man durchaus gutheißen - Fußball als Kulturgut für jedermann.
Anstatt nun zu überlegen, wie man der Bundesliga mehr Geld zuschießen könnte, sollte langsam (und hat auch schon) ein Umdenkprozess im weltweiten Fußball stattfinden, wie man diesen Sport wieder aus seinen utopischen Finanzsphären herunterholt.
Denn damit wären wir beim dritten Punkt: die Deutsche Fußballliga hat ein einmaliges Lizenzierungssystem, bei der die Vereine wie Unternehmen kontrolliert werden, um Misswirtschaft vorzubeugen. Kein Deutscher Verein darf Beträge stemmen, die für ihn eigentlich zu hoch sind. Jede große Finanzierung muss klar geregelt und abgesichert sein.
Aber das ist eben nur in Deutschland so streng. In Spanien ist es vollkommen legitim, wenn Madrid einen Kredit über 100 Mio. € aufnimmt. Und wenn die Schulden zu hoch werden, springt eben die Stadt ein. Hauptsache, man holt einen neuen Unbezahlbaren für die Mannschaft. Dass sich sowas dann wiederum besser vermarkten lässt, gehört zu den Regeln des Marktes.
Aber man sollte sich mal eines vor Augen führen: im CL-Finale dieses Jahr standen die beiden am höchsten verschuldeten Mannschaften der Welt: Manu und Chelsea. Und das kann es doch nun wirklich nicht sein. Irgendwann wird die große Blase platzen, so wie bei jedem aufgeblähten Wirtschaftszweig. Und dann ist das Geschrei groß.Aber wenn es passiert, ist eines recht sicher: Deutschland steht gut da, den wir sind schuldenfrei.

Wir bauchen im Fußball endlich einen Riegel vor dem Milliardenwahnsinn. Nicht nur um der Chancengleichheit willen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sind Deutsche Fußballmannschaften zu schlecht?
BeitragVerfasst: Fr 25 Jul, 2008 16:52 
Tümpelteich Joe
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Mal ein paar interessante Zahlen, die ich letztens im Videotext gelesen habe.
Es geht um verkaufte Dauerkarten. Ohne jetzt genaue Zahlen zu nennen, weil das eh schon ein paar Wochen her ist:
Dortmund so um 47.000
Mainz (2. Liga!) so um 23.000
AC Mailand (nachdem der Verkauf durch den Ronaldinho Transfer noch mal stark angezogen hat) so um 18.000



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BeitragVerfasst: Fr 25 Jul, 2008 19:50 
Guybrush
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Minsc hat geschrieben:
...
Mainz (2. Liga!) so um 23.000
....


Der Verkauf der Dauerkarten schoss aber meines Wissens erst mit dem Aufstieg in die erste Liga in die Höhe. Und da man mit einer Dauerkarte ja ein Vorkaufsrecht auf Dauerkarten hat, werden die Leute die wohl behalten, da sie denken, dass die 05er bald wieder aufsteigen. Trotzdem eine nicht unbeachtlich.



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BeitragVerfasst: Di 07 Mai, 2013 8:53 
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im pcg forum werden gern mal zur erinnerung 5 jahre alte themen wieder hervorgeholt

da ich bei der überschrift jetzt so schmunzeln mußte - wenn man das baldige wembley finale im hinterkopf hat und das thema wirklich genau 5 jahre alt ist... was ich mal so frech zu "schubsen"

bezüglich des damaligen vergleiches dauerkarten usw - vor ner woche in der kneipe hatten wir das thema - daß der momentane italienische meister, der gleichzeitig rekordmeister ist - mittlerweile ein kleineres fussballstation hat als der fc köln (seit jahren nicht mehr international, oft in der zweiten liga - aber stadion immer gut voll...) auch anfield liegt mittlerweile unterhalb von köln, stamford bridge liegt unterhalb von köln bezüglich stadtionsgröße...

und köln ist nicht mal in den top ten der größten deutschen stadien (naja ok ist 10 bei benutzten fussballstadien - münchner olympiastadion steht ja nun noch rum...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sind Deutsche Fußballmannschaften zu schlecht?
BeitragVerfasst: Di 07 Mai, 2013 13:16 
Grusel
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jan hat geschrieben:
bezüglich des damaligen vergleiches dauerkarten usw - vor ner woche in der kneipe hatten wir das thema - daß der momentane italienische meister, der gleichzeitig rekordmeister ist - mittlerweile ein kleineres fussballstation hat


Was bei Juventus aber Sinn macht, viele Fans ziehen weder die, noch andere Vereine ins Stadion. Im Delle Alpi hatten sie einen Zuschauerschnitt von etwas über 41.000, da macht es Sinn, ein Stadion in dieser Größe zu bauen. So hat man immer ein volles Haus und eine gute Atmosphäre.
Anders als etwa der AC Mailand die im San Siro (ca. 80.000 Plätze) spielen und das vor einem Zuschauerschnitt von 41.333. Selbst gegen Barcelona konnte man das Stadion nicht komplett ausverkaufen und gegen den RSC Anderlecht kamen nur 27.000 Zuschauer. Inter ist nur minimal besser, gleiches Stadion 46.996 der Schnitt in dieser Saison. Lazio etwa auch: das Olimpico fasst über 70.000 Zuschauer, der Schnitt lag bei unter 40.000, wobei man gegen Siena in der Liga mit 6.682 Zuschauern einen Tiefpunkt hatte.

Wenn man sich die wahnsinnigen Ticketpreise der Serie A ansieht, sollte das aber nicht weiter verwundern (Beispielsweise Juventus - Cagliari, die günstigsten Tickets fangen bei 100€ an und gehen dann rauf bis 400€)



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BeitragVerfasst: Di 07 Mai, 2013 17:12 
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ShadowAngel hat geschrieben:
jan hat geschrieben:
bezüglich des damaligen vergleiches dauerkarten usw - vor ner woche in der kneipe hatten wir das thema - daß der momentane italienische meister, der gleichzeitig rekordmeister ist - mittlerweile ein kleineres fussballstation hat


Was bei Juventus aber Sinn macht, viele Fans ziehen weder die, noch andere Vereine ins Stadion. Im Delle Alpi hatten sie einen Zuschauerschnitt von etwas über 41.000, da macht es Sinn, ein Stadion in dieser Größe zu bauen. So hat man immer ein volles Haus und eine gute Atmosphäre.
Anders als etwa der AC Mailand die im San Siro (ca. 80.000 Plätze) spielen und das vor einem Zuschauerschnitt von 41.333. ...


sag ja auch nicht, daß die paar und vierzig des "juventus stadtion" keinen sinn macht - es ist nur die feststellung, daß diese vereine wenige leute ziehen... und auch wenn es sich bei den ticketpreisen noch gleich ausgeht (turin 40.000 mit doppelten preis ner karte von dortmund wo die 80 tausend jedes mal drin haben - je mehr ins stadion gehen umso mehr fanartikel werden ja auch gekauft usw) anfield war früher auch bei über 60 tausend mit alter tribüne etc und heute ist das für 40 tausend ausgelegt...


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BeitragVerfasst: Di 07 Mai, 2013 19:36 
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Mag vielleicht auch an wirtschaftlichen Gründen liegen, der "gemeine Deutsche" hat glaub so die letzten Jahre betrachtet mehr Geld in der Tasche als Briten und vor allem als Bewohner südlicher Länder wie Italien. Wenn man sich die Ticketpreise anschaut guggt man wohl echt lieber mit Freunden in nem Pub oder aufm Sofa. Wird wohl ein Zusammenspiel aus mehreren Gründen sein, bin da jetzt nicht so tief in der Materie was Zuschauerzahlen etc angeht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sind Deutsche Fußballmannschaften zu schlecht?
BeitragVerfasst: Mi 08 Mai, 2013 6:37 
Nightmare!
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Dingo hat geschrieben:
Mag vielleicht auch an wirtschaftlichen Gründen liegen, der "gemeine Deutsche" hat glaub so die letzten Jahre betrachtet mehr Geld in der Tasche als Briten und vor allem als Bewohner südlicher Länder wie Italien. Wenn man sich die Ticketpreise anschaut guggt man wohl echt lieber mit Freunden in nem Pub oder aufm Sofa. Wird wohl ein Zusammenspiel aus mehreren Gründen sein, bin da jetzt nicht so tief in der Materie was Zuschauerzahlen etc angeht.


Dem Gegenüber steht aber, daß einem Engländer, Franzosen, Italiener etc das Geld lockerer in der Tasche sitzt als dem Deutschen.
Auch wenn der Deutsche mehr hat - er gibt es nicht aus sondern spart - während andere Nationen halt deutlich mehr für Wein Weib und Gesang ausgeben. Zumindest hab ich das so empfunden. Früher hatten die in Italien, in England ja auch ihre riesen Stadien voll gehabt....


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 Betreff des Beitrags: Re: Sind Deutsche Fußballmannschaften zu schlecht?
BeitragVerfasst: Do 09 Mai, 2013 9:07 
Tümpelteich Joe
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jan hat geschrieben:
im pcg forum werden gern mal zur erinnerung 5 jahre alte themen wieder hervorgeholt

da ich bei der überschrift jetzt so schmunzeln mußte - wenn man das baldige wembley finale im hinterkopf hat und das thema wirklich genau 5 jahre alt ist... was ich mal so frech zu "schubsen"

bezüglich des damaligen vergleiches dauerkarten usw - vor ner woche in der kneipe hatten wir das thema - daß der momentane italienische meister, der gleichzeitig rekordmeister ist - mittlerweile ein kleineres fussballstation hat als der fc köln (seit jahren nicht mehr international, oft in der zweiten liga - aber stadion immer gut voll...) auch anfield liegt mittlerweile unterhalb von köln, stamford bridge liegt unterhalb von köln bezüglich stadtionsgröße...

und köln ist nicht mal in den top ten der größten deutschen stadien (naja ok ist 10 bei benutzten fussballstadien - münchner olympiastadion steht ja nun noch rum...)

Witzig-so ändern sich die Zeiten! :-)
Aber zumindest was Werder betrifft (43 Chancen-2Tore) stimmt es noch ungefähr :ugly:



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