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 Betreff des Beitrags: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: Mi 30 Mai, 2007 17:37 
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so, einer der vor 12-13 jahren wrestling auf tele5 und später rtl2 gesehen hat und jetzt hier und da bei dsf hängen bleibt, würde gern wissen was der unterschied zwischen raw und smackdown ist oder anders gesagt, warum gehören die nicht zusammen wie früher?
jetzt heißt es der und der ist ein raw wrestler und der ist jetzt bei smackdown
gibt es nun für jede der beiden sendungen eigene champions oder wie ist dat nu Wink

und nochwas, wwe war früher die wwf oder? was ist aus der anderen liga (wcw glaub ich) geworden wo sting war und wo rick flair 10 mal champ war (bei der wwf hatte der je nicht so das bein in die tür bekommen)

zu spielen noch ne frage, ich brauche also ein smackdown vs raw um alle bekannten wrestler zu haben, irgend ein raw titel bringt mir quasi nur die hälfte, richtig?


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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: Mi 30 Mai, 2007 17:52 
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Die WWE ist die WWF. Sie musste sich nur umbenennen, weil sie von der WWF (World Wildlife Found) verklagt wurde. Beide Unternehmen haben sich Jahrelang um das Kürzel gestritten. Vor Gericht hat Vince McMahon dann verloren und musste seine Liga umbenennen.

Die WCW war die große Konkurrenzliga in den USA, lief ja auch hier im DSF jahrelang und es war auch die einzige ausländische Wrestlingliga die hier mal einen PPV (Millenium Final) veranstaltet hat. Die wurde von der WWF aufgekauft. Die genauen Umstände wie es dazu kam, kann man in dem sehr genialen Buch "The Death of WCW" nachlesen.

Die WWF/WWE ist bis heute eigentlich die einzige große Wrestlingliga in den USA. Es gibt noch die TNA die auf Eurosport kommt, aber die ist noch zu klein und alle anderen Ligen wie ROH, CZW, Pro Wrestling Guerilla usw. sind einfach zu unbedeutend für den Mainstream.
Dadurch hat die WWE eben sehr viele Wrestler unter Vertrag und so kam es dann zur Trennung. Die WWE teilte sich in Raw und Smackdown auf. Vor einiger Zeit hat man noch die ECW zurückgeholt, so das es nun praktisch 3 Roster gibt, die ursprünglich tatsächlich als eine Art Konkurrenz aufgebaut wurde.
Mittlerweile wurde das aber alles fallengelassen, der Rostersplit hat keine Bedeutung, weil nun bei allen PPVs alle Wrestler auftreten. Man war mal wieder sehr inkosequent mit dem ganzen. Aber nach wie vor gibt es die ganzen Titel. Zwei World Champions, Intercontinental und US, Zwei Tag Team Titel und hinzu kommt jetzt eben noch die ECW mit einem eigenen World Champion (Aktuell Vince McMahon selbst)
Generell ist die WWE derzeit aber einfach nur schlecht, sie legt zu sehr Wert auf Entertainment, das Wrestling kommt zu kurz (Die haben Sendungen die 90 Minuten dauern, davon sind dann vielleicht 20 Minuten mal Wrestling, auch wenn es nicht die Regel ist)

Zu den Spielen: Aktuell gibt es sowieso nur noch die Smackdown vs. Raw Reihe. Aber egal, wie die Spiele früher hießen, es waren immer alle Wrestler da, egal ob WWF/WWE Raw 1/2 oder Day of Reckoning.

Edit: Der gute Mann heißt Ric Flair und ist immer noch im Ring unterwegs (Bei der WWE), trotz fast 60 Jahren will er einfach nicht aufhören (nach einer teuren Scheidung bleibt ihm aber auch nichts anderes übrig :hihi: ) und er hat ja angekündigt, das er eh im Ring sterben will



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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: Mi 30 Mai, 2007 19:42 
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ach du dicke wurst, wie konnte denn die wwf, ich meine die wwe die wcw kaufen?
war die wwf nicht mal so gut wie pleite, konnte jedenfalls ihre stars nicht bezahlen weshalb die damals alle zur wcw zogen? das war jedenfalls das was ich vor jahren als letztes mitbekam, damals war hogan mit seinem nwo zeugs bei der wcw, der untertaker war wcw, sogar der hitman...

tna sind die mit dem sechs oder achteckigen ring oder? da hab ich bis jetzt nur den stinger mal gesehen...

dann gibt es also drei heavy weight, drei intercontinental und drei tag team champios bei der wwe weil sie drei "roster" haben? das ist ja affig
gibt es da keinen vergleich untereinander? zu welchem "roster" gehört die westlemania und der summerslam oder kommen da wenigstens alle zusammen?


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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: Mi 30 Mai, 2007 20:10 
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jan hat geschrieben:
ach du dicke wurst, wie konnte denn die wwf, ich meine die wwe die wcw kaufen?
war die wwf nicht mal so gut wie pleite, konnte jedenfalls ihre stars nicht bezahlen weshalb die damals alle zur wcw zogen? das war jedenfalls das was ich vor jahren als letztes mitbekam, damals war hogan mit seinem nwo zeugs bei der wcw, der untertaker war wcw, sogar der hitman...


Die WWF stand mal so Mitte der 90er vorm Konkurs, ab 1992 etwa gingen die Besucherzahlen stark zurück. Der große, von Hulk Hogan ausgelöste Wrestlingboom war eben vorbei und in den USA läuft Wrestling immer zyklisch ab. Mal ist es im Trend, dann ist es tod, dann kommt wieder der Hype
So war es auch bei der WWF. Ab 1996, durch die WCW und die nWo war Wrestling wieder im Trend. Die WWF konterte mit Steve Austin, The Rock und der Degeneration X und machte Millionen, zu jener Zeit, so um 2000 war Vince McMahon ja auch mal Milliardär und schaffte auf die Forbes Liste der reichsten Männer weltweit.

Die WCW machte ab 1999 katastrophale Fehler und die Besucherzahlen gingen immer weiter zurück. Sie machen in einem Quartal 60 Millionen Dollar Schulden und da Ted Turners Imperium mit AOL fusionierte, kamen dort neue Leute an die Macht die von Wrestling nichts wissen wollten. Die WCW stand dann ohne TV vertrag da und war eben wertlos, weshalb Vince mal eben zuschlug. Die 3 Millionen hätte sich eben jeder für die Liga leisten können.


jan hat geschrieben:
tna sind die mit dem sechs oder achteckigen ring oder? da hab ich bis jetzt nur den stinger mal gesehen...


Sechseckiger Ring. Sie haben sehr gute Wrestler, aber mittlerweile versuchen sie irgendwie die WWE zu kopieren und sind auch nur noch Entertainment.

jan hat geschrieben:
dann gibt es also drei heavy weight, drei intercontinental und drei tag team champios bei der wwe weil sie drei "roster" haben? das ist ja affig
gibt es da keinen vergleich untereinander? zu welchem "roster" gehört die westlemania und der summerslam oder kommen da wenigstens alle zusammen?


Als man den Rostersplit mit Raw und Smackdown durchzog, war es so, das die "klassischen" Events Wrestlemania, Suvivor Series, Royal Rumble und Summerslam zusammen abgehalten wurden. Beide Roster, aber in den Matches nicht gegeneinander.
Die anderen Events wie Bad Blood, Judgment Day oder Armageddon wurden aufgeteilt und dort trat dann immer nur ein Roster auf.
Das hat man mittlerweile aufgegeben, weil die Events eben nur noch von 300.000 Menschen bestellt wurden (Was für PPV verkäufe recht schwach ist, in diesem Jahr kamen 80.000 Menschen zu Wrestlemania ins Stadion und der PPV verkaufte sich fast 1 Mio. mal, als Vergleich)
Die ECW tritt jetzt eben auch bei den Events auf, zuvor hatten sie nur eine Show, den One Night Stand und letztes Jahr kam noch December zu Mismember dazu.
Irgendwie veranstaltet die WWE mittlerweile gut 16 PPVs im Jahr. Vor 12 Jahren waren es noch 5. Man blickt da nicht mehr wirklich durch Mr. Green



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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: So 08 Jul, 2007 20:45 
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hat zwar nicht mehr mit dem threattitel zu tun,
aber ich will mal die wrestling auskennerin shadowangel fragen, war denn nun genau sache ist mit dem ganzen mcmahon, benoit geschichten

das mit dem mcmahon war ne storyline? ist das nicht äußerst geschmacklos?
dann hab ich in der freitagsendung auf dfs von nem "unferno match" gehört wo das ziel war, den anderen anzuzünden... seit wann werden solche durchgeknallten sachen denn gemacht?

und für den benoit wurde ne gedenksendung veranstaltet?
und das war die veranstaltung die "eigentlich" zu ehren von mcmahon gemacht werden sollte?

sind die alle noch ganz fit im schritt?
gib mal bitte deinen wissensstand und vor allem auch deine meinung zu diesen sachen kund


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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: So 08 Jul, 2007 22:08 
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jan hat geschrieben:
das mit dem mcmahon war ne storyline? ist das nicht äußerst geschmacklos?


Nicht geschmackloser als wenn ein Schauspieler in einem Film stirbt.
Lediglich die Sache mit dem 10 Bell Salute war eine Peinlichkeit.

jan hat geschrieben:
dann hab ich in der freitagsendung auf dfs von nem "unferno match" gehört wo das ziel war, den anderen anzuzünden... seit wann werden solche durchgeknallten sachen denn gemacht?


Inferno Matches gibt es schon lang, das erste bei der WWE/F fand auch vor gut 10 Jahren statt und wenn du das durchgeknallt findest, schau besser nie in die CZW (Cage of Death) oder nach Japan wo es z.B. "Barbed Wire Rope, Exploding C4 and Time Bomb" Matches gibt. Da wird mit echtem C4 und kleineren Sprengladungen gearbeitet, im Gegensatz zu WCW und WWE ist der Stacheldraht auch echt. Das sind halt Hardcore und UltraViolent Wrestlingmatcharten, wer sie nicht mag, sieht sie sich nicht an. Die WWE ist eine der harmlosesten Ligen, das Inferno Match wird auch sehr comichaft dargestellt.

jan hat geschrieben:
und für den benoit wurde ne gedenksendung veranstaltet?
und das war die veranstaltung die "eigentlich" zu ehren von mcmahon gemacht werden sollte?


Ja da wollte man die Storyline eben weiterführen, ob das nun eine komplette Tributsendung geworden wäre, weiß man nicht so genau.
Die Tributsendung für Benoit wurde schnell zusammengeworfen, man hat wohl erst 3 Stunden vor Start erfahren das Benoit und seine Familie tot sind, man wollte Raw zuerst absagen was nicht ging, dann hat man die Zuschauer nachhause geschickt. Die ganze Sendung bestand aus einer DVD über Benoit die schon etwas älter ist und eben ein paar Wrestler die was dazu sagten.
Angeblich wusste man schon ne gute Stunde vor Ende von Raw das Benoit der Mörder war, konnte das aber wohl nicht mehr abbrechen.

jan hat geschrieben:
sind die alle noch ganz fit im schritt?


Wrestling muss nicht gleichbedeutend mit Familienunterhaltung sein. Es gibt eben unterschiedliche Stilrichtungen und das Problem ist, das man gerade hierzulande eben nur die brave WWF kennt, es gab ja schon einen großen Aufschrei als die WWF damals vor 10 Jahren etwas härter wurde.



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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: Mo 09 Jul, 2007 16:23 
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ShadowAngel hat geschrieben:
Wrestling muss nicht gleichbedeutend mit Familienunterhaltung sein.


das ist richtig, und mich regt es ja nicht allgemein auf sondern eben bei der wwe, weil da hatte ich immer das gefühl daß wwe auf familie abzielt, sah da immer viele kinder und jugendliche als fans (und nicht ohne grund ist ja ihre aussage stets "versucht das nicht zu hause oder in der schule )

bei anbetracht so ner jungen zielgruppe finde ich sachen wie infernomatch schon übers ziel hinaus

ich persönlich mag sowieso eher technisch gute kämpfe und kämpfer als wenn irgendwelche knüppel, schlagringe oder sonstwas zum einsatz kommt
(früher waren meine lieblinge el matador, der hitman, mr perfect etc)

ne storyline mit "ableben" finde ich schon etwas verpeilt, wie lange wollte mcmahon pause machen? ich meine nach welcher zeit hätte man ihn wie bobby ewing unter dusche gefunden? so ne storyline finde ich schwach


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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: Mo 09 Jul, 2007 17:40 
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jan hat geschrieben:
das ist richtig, und mich regt es ja nicht allgemein auf sondern eben bei der wwe, weil da hatte ich immer das gefühl daß wwe auf familie abzielt, sah da immer viele kinder und jugendliche als fans


Das ist eigentlich spätestens seit der Attitude Ära (begann beim King of the Ring 1996, dauerte bis etwa Wrestlemania X7) gänzlich vorbei, damals setzte man auch bei den Storylines auf harte Geschichten. Halbnackte Frauen, teils geschmacklose Storylines (z.B. Big Bossman wird vom Undertaker "gehängt") später hat man das etwas zurückgeschraubt wobei es immer noch sehr abartige bzw. stupide und übertriebene Storylines gab. Da war die Katie Vick Sache, wo Triple H rauskam und behauptete Kane habe eine Frau (eben jene Katie Vick) bei einem Autounfall getötet und dann Sex mit deren Leiche gehabt, ein paar Wochen später wurde in einem Videoeinspieler gezeigt wie sich Triple H mit Kanemaske über eine Gummipuppe im Sarg hermacht.
Eric Bishoff (früher mal der Präsident der WCW) hat es mit seinem Buchtitel aber perfekt getroffen: Controversity creates Cash.

Und ihre "Please, don't try this at Home" Werbespots sind auch nur rechtliche Absicherung, damit sie nicht verklagt werden können, wenn irgendein dummes Kind ein anderes Kind beim "Wrestling im Kinderzimmer" umbringt.

jan hat geschrieben:
bei anbetracht so ner jungen zielgruppe finde ich sachen wie infernomatch schon übers ziel hinaus


Die Zielgruppe der WWE liegt derzeit eher irgendwo bei 16-35 Jahren.
Diese Ausrichtung speziell auf Kinder ist vorbei, das Kinder noch im Publikum sind oder sich das ansehen liegt wohl daran das es früher eben so war.

jan hat geschrieben:
ich persönlich mag sowieso eher technisch gute kämpfe und kämpfer als wenn irgendwelche knüppel, schlagringe oder sonstwas zum einsatz kommt
(früher waren meine lieblinge el matador, der hitman, mr perfect etc)


Wenn man technisch gutes Wrestling mag, ist man bei der WWE aber seit jeher gänzlich falsch. Zum einen weil das Entertainment im Vordergrund steht, zum anderen aber auch weil die meisten Zuschauer vor allem aber Vince McMahon selbst große muskelbepackte Wrestler vorzieht. Die WWE hat derzeit viele technisch gute Wrestler die aber alle in der Under- bis Midcard versauern. Das Publikum der WWE mag Wrestling auch nicht, sie wollen schnelle Action. 2-3 Minuten, fertig. Man sah das zuletzt bei einer Smackdownfolge wo es zu einem Iron Man Match kam, das war sogar ein sehr gutes Match, aber die Zuschauerzahlen gingen sofort nach unten.

Technisch wirklich gutes Wrestling sieht man in den USA in den kleinen Ligen. Ring of Honor, Pro Wrestling Guerilla und natürlich auch in Japan, aber die WWE ist eher eine Soap Opera mit ein wenig Schema F Wrestling und früher vor 15-20 Jahren war das kaum anders. Sicher gab es technisch gute Wrestler, aber dominiert haben die eindrucksvollen Charaktere (Undertaker) oder die Muskelmonster (Hogan, Warrior) und das kam halt richtig an. Als Bret Hart Champion wurde und zur Leitfigur gemacht wurde, gingen die Zuschauerzahlen nach unten und die WWF schrammte knapp am Bankrott vorbei.

jan hat geschrieben:
ne storyline mit "ableben" finde ich schon etwas verpeilt, wie lange wollte mcmahon pause machen? ich meine nach welcher zeit hätte man ihn wie bobby ewing unter dusche gefunden? so ne storyline finde ich schwach


Bei Vince war wohl angedacht, das er tatsächlich für mindestens 2 Jahre verschwindet. Was an sich sehr gut gewesen wäre, weil er als böser Boss der Firma einfach langweilig wirkt.

Storylines und Szenen rund um den Tod gab es in der WWE auch schon häufiger. So wurde Paul Bearer vom Undertaker einzementiert, wo man noch grad die Kurve kriegte und sagte "Er ist nicht tot er hat sich nur verletzt" (Ja, das ist unlogisch) und Referee Tim White starb einige Zeit lang jede Woche weil er nicht mehr leben wollte und sich umbringen wollte, das aber nie schaffte (Wobei das recht comedymäßig aufgezogen wurde) und wie gesagt: in Filmen und Serien sterben auch laufend Personen, der Unterschied ist nur, das man bei der WWE durch die Tributsendung zu sehr richtung Realität ging



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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: Mo 09 Jul, 2007 21:04 
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ach du dicke wurst, ehm ich meine natürlich erstmal danke für die infos
aber...ach du dicke wurst...

die liegen die du ansprichst bekommt man aber hier im deutschen (kabel)fernsehen nicht geboten oder?

da bleibt einen echt nur tag teams zu sehen, da sind für meinen geschmack noch die meisten mit nem technisch höheren können und zeigens hier und da auch mal Wink


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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: Mo 09 Jul, 2007 22:22 
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jan hat geschrieben:
die liegen die du ansprichst bekommt man aber hier im deutschen (kabel)fernsehen nicht geboten oder?


im deutschen Fernsehen nicht, die einzige Alternative zur WWE die da gezeigt wird ist TNA auf Eurosport. Die Liga war Anfangs klasse, aber sie hat sich viel zerstört obwohl sie früher wirklich geniales technisches Wrestling zeigte, mit der X-Division auch das Spot Wrestling bediente und schon allein durch den 6eckigen Ring eine Alternative bot. Nur ist Impact meist recht öde.

Ansonsten liegt es halt daran das Wrestling in Deutschland einen sehr schlechten Ruf hat, was aber vor allem an der WWF und der damaligen lächerlichen Art mit Clowns und Piraten lag. Dadurch wirkte das eben sehr kindisch.
Ligen wie ROH oder PWG verzichten größtenteils auf den Showkram und zeigen eben schönes Wrestling, das auch mal mehr als 30 Minuten pro Match dauern kann

jan hat geschrieben:
da bleibt einen echt nur tag teams zu sehen, da sind für meinen geschmack noch die meisten mit nem technisch höheren können und zeigens hier und da auch mal Wink


Hm, jein. Früher gab es tolle Tag-Teams.
Heutzutage ist es meist eher so das Tag-Team Matches genutzt werden,damit verletzte Wrestler (die man aber benötigt und die man nicht einfach so in Reha schicken kann) oder eben eher wenige talentierte Wrestler Erfahrung sammeln können. Dadurch das eben 4 Wrestler beteiligt sind, sinkt die In-Ring Zeit jedes Wrestlers.
Hier ist auch wieder die WWE das beste Beispiel. Echte Tag-Teams gibt es da kaum, wo man früher klasse Teams wie die Legion of Doom (aka Road Warriors, sowieso das beste Tag-Team aller Zeiten), Steiner Brothers, Nasty Boys, Beverly Brothers usw. präsentierte, die eben wirklich nur als Team auftraten, hat man heute meist zusammengewürfelte Leute.
Die Formel lautet da meist: Man steckt 2 Wrestler zusammen, für ein paar Monate sind sie eine Einheit, gewinnen vielleicht sogar den Titel (der aber aktuell nichts wert ist, weil in der WWE außer den beiden World Champion Titeln eigentlich kein Titel wirklich Wert hat), dann passiert was, das sie zu Feinden macht und dann fehden sie gegeneinander. Das ist aber nach dem 2. Mal eben auch sehr öde.

Und dazu muss man eben bedenken das die WWE wrestlerisch bei weitem die schlechteste Wahl ist, dadurch das sie aber ständig auch hier gezeigt wurde, denkt man eben das sie das beste ist. Ich bin ja derzeit bei Genickbruch im Forum, ein sehr nettes Forum aber gut 95% der User kennen nur die WWE was Umfragen wie "Die besten Wrestler aller Zeiten" oder "Die größten Legenden" recht lächerlich macht, weil da ständig nur WWF/E Wrestler genannt werden Mr. Green
Bret Hart ist ja da das beste Beispiel. Sicher konnte er gute Matches zeigen, war aber meist abhängig von einem starken Gegner (Owen Hart und Steve Austin waren seine 2 besten Gegner) und er ist hier eben so eine Art Legende weil er genau zu der Zeit wo Wrestling in Deutschland seinen Boom hatte im Rampenlich stand.
Aber eigentlich war der Hitman nicht so toll. Er war am Mikrofon schlecht, seine Statements wirkten immer sehr billig und halbherzig (verglichen mit Charismabomben wie Hogan, Warrior, Taker, Michaels) und seine Matche bestanden meist aus den "5 Moves of Doom" die er immer in der gleichen Reihenholge runterspulte.
Owen Hart fand ich z.B. immer wesentlich stärker, er konnte improvisieren, aber bekam in der WWF einfach keine Chance und als er dann noch mehr Erfahrung hatte und wirklich hätte durchstarten können, starb er bei einem dummen und absolut überflüssigen stunt Rolling Eyes

In Japan wird eigentlich das beste Wrestling überhaupt gezeigt und vor allem hat Japan alles zu bieten, sei es ernsthaftes Wrestling in Ligen wie All Japan oder Pro Wrestling Noah, Entertainment und Comedywrestling in Ligen wie Hustle oder 666 und Hardcore oder Garbage Wrestling, dort findet man alles und Wrestlinggrößen wie Mitsuharu Misawa, Toshiaki Kawada, Kenta Kobashi, KENTA oder Shinya Hashimoto zeigen zigfach genialeres Wrestling als es in der WWE jemals der Fall sein wird oder gewesen ist Mr. Green



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BeitragVerfasst: Di 10 Jul, 2007 16:42 
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nun, auch ich fand owen gut, vom sportlichen her gesehen
nur die images die man ihn verpaßte haben mir nicht gefallen, warum bei mir sein bruder in ner höheren gunst stand (der nette, der immer seine sonnenbrille an kleine kinder verschenkte Wink)

finde aber, zu den besten kämpfen des hitmans zählt auch der damals in london, wo er gegen den bulldog (eher ein massiger typ) im ring stand und ne gute show bot

ehm btw "charismabombe hogan" Wink
naja früher vielleicht, ich meine ganz früher in den zeiten der a team folgen Wink
aber später mit seiner feder boa, mit hollywood hogan, mit nwo usw konnte zumindest ich nix mit ihm anfangen
und das was er auf mtv verzapft finde ich oberpeinlich, bei ozzy sah es halbwegs normal aus, bei hogan ist jedes "familienproblemchen" sowas von billig gestellt..., aber ok, das sollte nicht in nen wrestling thread behandelt werden Wink


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BeitragVerfasst: Di 10 Jul, 2007 20:33 
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jan hat geschrieben:
nun, auch ich fand owen gut, vom sportlichen her gesehen
nur die images die man ihn verpaßte haben mir nicht gefallen, warum bei mir sein bruder in ner höheren gunst stand (der nette, der immer seine sonnenbrille an kleine kinder verschenkte Wink)


Der Heelturn war eigentlich das beste das man mit ihm machen können. Zuerst der kleine neidische Bruder, der aber jederzeit zeigen kann was er drauf hat und später mit der neuen Hartfoundation bzw. im Team mit Jeff hat er doch absolut überzeugt.
Er hätte es an die Spitze schaffen können, wenn er nicht einige Fehler gemacht hätte. Das er Steve Austins Nacken bricht war ein Unfall, aber sowas darf eben nicht passierte, als er dann auch noch eine Storyline ablehnte (Da hätte er eine storylinemäßige Beziehung mit Debra anfangen sollen, das wollte er nicht wegen seinen Kindern) wegen dem ganzen wurde er bestraft und musste wieder dieses schreckliche Blue Blazer Gimmick (Das er auch schon in den 80ern hatte, ein angegrautes Superheldengimmick) benutzen. Man darf annehmen, hätte er die Storyline nicht abgelehnt, würde er wohl heute noch leben.


jan hat geschrieben:
ehm btw "charismabombe hogan" Wink
naja früher vielleicht, ich meine ganz früher in den zeiten der a team folgen Wink
aber später mit seiner feder boa, mit hollywood hogan, mit nwo usw konnte zumindest ich nix mit ihm anfangen
und das was er auf mtv verzapft finde ich oberpeinlich, bei ozzy sah es halbwegs normal aus, bei hogan ist jedes "familienproblemchen" sowas von billig gestellt..., aber ok, das sollte nicht in nen wrestling thread behandelt werden Wink


Die nWo, der Heelturn Hogans und sein Lauf bis Ende 1997 war das beste was der WCW passieren konnte, damals die schockierendste Storyline mit einem der besten Heelturns aller Zeiten. Er hat sich sehr gut zur Hassfigur gemacht und die Rolle fast noch besser gespielt als sein Pro-USA Facerun in den 80ern.



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BeitragVerfasst: Fr 13 Jul, 2007 23:13 
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Ohje, ich war mal in den 80igern bei einer WWF Veranstaltung in Offenbach. Der Hauptkampf war Hulk Hogan vs. Yokozuna.
War schon spaßig damals, aber mittlerweile kann ich mich dafür überhaupt nicht mehr erwärmen.



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BeitragVerfasst: Sa 14 Jul, 2007 13:46 
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oha, na die yokozuna kämpfe fand ich damals alle richtig langweilig (richtiges sumo auf eurosport mag ich aber Wink )

sieht man denn überhaupt was im publikum?
war für sportverantstaltungen noch nie in stadien, arenen Wink zieh da tv bilder stets vor
(außer man kommt richtig nahe ran wie bei regionalen fussballspielen, boxveranstaltungen etc


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 Betreff des Beitrags: Re: wwe - unterschied raw zu smackdown?
BeitragVerfasst: Sa 14 Jul, 2007 13:50 
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Anbei hat geschrieben:
Ohje, ich war mal in den 80igern bei einer WWF Veranstaltung in Offenbach. Der Hauptkampf war Hulk Hogan vs. Yokozuna.


Das kann aber nicht in den 80ern gewesen sein, weil Hogan und Yokozuna nur eine recht kurze Zeit gemeinsam in der WWF waren, ungefähr ein halbes Jahr so um April-August 1993.

Google sagt, das du da am 31.7.1993 warst Mr. Green



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BeitragVerfasst: Sa 14 Jul, 2007 16:50 
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ShadowAngel hat geschrieben:
Anbei hat geschrieben:
Ohje, ich war mal in den 80igern bei einer WWF Veranstaltung in Offenbach. Der Hauptkampf war Hulk Hogan vs. Yokozuna.


Das kann aber nicht in den 80ern gewesen sein, weil Hogan und Yokozuna nur eine recht kurze Zeit gemeinsam in der WWF waren, ungefähr ein halbes Jahr so um April-August 1993.

Google sagt, das du da am 31.7.1993 warst Mr. Green

83 oder 93 in meinem Alter ist das nicht mehr wichtig Mr. Green
War das doch 1993, ok. Da war ich jedenfalls



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